Swiatek und Rybakina im Finale von Toronto: Duell um die Spitze der WTA
Die Polin Iga Swiatek und die Kasachin Jelena Rybakina haben sich nach Dreisatzsiegen im Halbfinale für das Finale des WTA-1000-Turniers in Toronto qualifiziert.
Die Polin Iga Swiatek und die Kasachin Jelena Rybakina haben sich nach Dreisatzsiegen im Halbfinale für das Finale des WTA-1000-Turniers in Toronto qualifiziert.
Iga Swiatek und Jelena Rybakina werden im Finale des WTA-1000-Turniers in Toronto aufeinandertreffen. Beide feierten im Halbfinale Siege nach einem Rückstand, und das Match um den Titel verspricht ein Duell zweier Spielerinnen, die um die Spitze der Weltrangliste kämpfen.
Rybakina, die Nummer zwei der Welt und Siegerin der Australian Open im Januar 2026, besiegte die an Position vier gesetzte Amerikanerin Coco Gauff mit 5-7, 6-2, 6-2. Die Kasachin musste bereits im Viertelfinale gegen Naomi Osaka einen Rückstand im ersten Satz aufholen, und das gelang ihr auch gegen Gauff erneut.
Swiatek besiegte im zweiten Halbfinale die Ukrainerin Elina Switolina mit 6-3, 1-6, 6-3. Laut Channel News Asia lag die Polin im entscheidenden Satz mit 2-3 und einem Break zurück, gewann dann aber die letzten vier Spiele und sicherte sich den Sieg.
Die 27-jährige Rybakina spielt in Toronto um ihren dritten Titel der Saison. In ihrer Karriere hat sie insgesamt 13 Titel gewonnen, darunter zwei Grand-Slam-Titel, Wimbledon 2022 und die Australian Open 2026, sowie zwei WTA-1000-Titel, Indian Wells und Rom 2023. Außerdem gewann sie 2025 das WTA-Finale.
Punktemäßig nähert sie sich der Weltranglistenersten, der Belarussin Aryna Sabalenka, und gegen Gauff spielte sie in Toronto erst zum zweiten Mal, nachdem die Amerikanerin ihr erstes Aufeinandertreffen 2022 gewonnen hatte.
„Beim letzten Mal, als wir gegeneinander gespielt haben, war es ein großer Kampf, und selbst im Training ist es immer ein enges Match“, sagte Rybakina gegenüber Channel News Asia.
Sie fügte hinzu, dass sie im ersten Satz gegen Gauff gut gespielt habe, danach aber etwas zu hastig agierte. „Ich bin einfach glücklich, dass ich wieder in drei Sätzen gewinnen konnte“, erklärte Rybakina, für die es das vierte Drei-Satz-Match bei diesem Turnier war.
Sie blickte auch auf das bevorstehende Duell mit Swiatek voraus: „Es wird wieder ein sehr schweres Match, und wir kennen uns so gut. Wir spielen so oft gegeneinander. In meinem Fall habe ich das Gefühl, dass es mehr um die Erholung nach so vielen Stunden auf dem Platz geht und darum, so viel Energie wie möglich zu mobilisieren.“
Für Swiatek ist es das erste Finale der Saison. Die ehemalige Nummer eins der Welt, die sechs Grand-Slam-Titel hat, darunter die US Open 2022 in Flushing Meadows, hatte eine wechselhafte Saison. Laut Channel News Asia erreichte sie in diesem Jahr bei Grand-Slam-Turnieren kein Viertelfinale, und sie wechselte auch den Trainer nach einer überraschenden Niederlage in der zweiten Runde in Miami gegen ihre Landsfrau Magda Linette.
„Nach diesem zweiten Satz wusste ich, dass ich alles tun musste, um meinen Rhythmus und mein Spiel zurückzubekommen“, sagte Swiatek gegenüber dem Tennis Channel.
Sie fügte hinzu, dass es nicht einfach sei, während des Matches Ruhe und Gelassenheit zu bewahren und dem Plan zu folgen. „Ich bin froh, dass ich das im dritten Satz geschafft habe und dass es sich am Ende ausgezahlt hat. Ich habe nicht an mir gezweifelt“, erklärte die Polin.
Swiatek sprach auch über die schwierige Saison: „Es war keine leichte Saison, wahrscheinlich die schwerste in meinem Leben. Diese Woche war für mich wirklich positiv und inspirierend, und es zeigt immer wieder, dass man weitermachen muss, egal was passiert.“
Das Finale des WTA-1000-Turniers in Toronto ist nach den Halbfinalspielen vom 13. August 2026 angesetzt. Es wird ihr 13. professionelles Aufeinandertreffen sein, und derzeit ist die Bilanz ausgeglichen, jede hat sechs Siege. Im letzten Duell, zugleich dem einzigen in diesem Jahr, gewann Rybakina in zwei Sätzen im Viertelfinale der Australian Open auf dem Weg zum Titel.