Schwerer Zugunfall bei Škrinjari
Bei der Kollision eines Personen- und Güterzugs am Samstag wurden 25 Personen verletzt. HŽ Infrastruktura erwartet, dass die Strecke nach der Sanierung am Montag wieder in Betrieb genommen werden kann.
Bei der Kollision eines Personen- und Güterzugs am Samstag wurden 25 Personen verletzt. HŽ Infrastruktura erwartet, dass die Strecke nach der Sanierung am Montag wieder in Betrieb genommen werden kann.
Nach dem schweren Zusammenstoß eines Personen- und eines Güterzugs, der sich am Samstag, dem 9. August 2026, auf der Strecke Sveti Ivan Žabno–Gradec ereignete, waren die Arbeiter die ganze Nacht damit beschäftigt, die Folgen des Unglücks zu beseitigen. Von der HŽ Infrastruktura erfährt man, dass die Bergung beider Züge im Laufe des heutigen Tages abgeschlossen sein soll und die Strecke am Montag, dem 11. August, wieder geöffnet werden könnte.
Nach Angaben der Sprecherin der HŽ Infrastruktura, Željka Felbar, sind alle Waggons des Güterzugs bereits entfernt worden. Am Unfallort verblieben die Lokomotive des Güterzugs und der elektrische Batteriezug; für dessen Bergung ist das Eintreffen von Spezialisten von Končar erforderlich, da das besondere Batteriesystem berücksichtigt werden muss.
Felbar erklärte, dass im Laufe des Sonntags die Bergung beider Züge erwartet wird, danach folgt die Instandsetzung der Strecke. Nach den bisherigen Informationen hat die Strecke keinen größeren Schaden erlitten. Es wird erwartet, dass die Strecke am Montag, dem 11. August, wieder in Betrieb genommen werden kann, nachdem einige Schwellen ausgetauscht und notwendige Arbeiten durchgeführt wurden, wie die HŽ Infrastruktura mitteilte.
Bei dem Unglück, das sich am Samstag gegen 10 Uhr in der Nähe von Škrinjari ereignete, wurden insgesamt 25 Personen verletzt. Nach Informationen der Polizei der Gespanschaft Koprivnica-Križevci wurde der Personenzug von einem 61-jährigen Lokführer gefahren, der aus Richtung Gradec in Richtung Sveti Ivan Žabno unterwegs war, während der Güterzug von einem 20-jährigen Lokführer aus der Gegenrichtung geführt wurde.
Unter den Verletzten befinden sich beide Lokführer und ein 43-jähriger Schaffner. Sie wurden in Krankenhäusern medizinisch versorgt; die Schwere der Verletzungen wird nach Eingang der ärztlichen Unterlagen festgestellt. Wie die Polizei berichtete, wurde den Verletzten in Gesundheitseinrichtungen geholfen, und die genaue Schwere der Verletzungen wird nach Eingang der medizinischen Dokumentation bekannt sein.
Die Spurensicherung am Unfallort wurde von der stellvertretenden Staatsanwältin der Staatsanwaltschaft Bjelovar geleitet, unterstützt durch Polizeibeamte und andere zuständige Dienste. Darunter waren auch Ermittler der Agentur für die Untersuchung von Unfällen im Luft-, See- und Schienenverkehr. Die Ursache des Zusammenstoßes ist noch nicht bekannt; die Ermittlungen werden alle Umstände des Eisenbahnunglücks klären. Nach inoffiziellen Informationen, die in der Öffentlichkeit kursierten, wird menschliches Versagen vermutet, eine offizielle Bestätigung gibt es jedoch bislang nicht.