Der professionelle fidschianische Rugbyspieler Saimoni Vunilagi ist im Alter von 26 Jahren gestorben, wie sein Verein aus Fukuoka mitteilte. Als Todesursache wird ein schwerer Hitzschlag angegeben, den er während des Trainings inmitten einer starken Hitzewelle erlitt, die Japan erfasst hat.
Nach Informationen des Japan Times wurde Vunilagi am Montag, dem 3. August, nach dem Training mit seiner Mannschaft Kyushu Electric Power Kyuden Voltex, besser bekannt als Kyushu KV, ins Krankenhaus gebracht. Die Symptome deuteten auf einen schweren Hitzschlag hin. Leider erlag er vier Tage später, am Freitagmorgen, dem 7. August, den Folgen.
Verein verabschiedet sich mit emotionaler Botschaft
Der Verein Kyushu KV, der in der zweiten japanischen Liga spielt, verabschiedete sich mit bewegenden Worten von seinem Spieler. "Obwohl Saimoni erst kürzlich zum Verein gestoßen ist, weckten sein großzügiger Geist und sein kraftvoller Spielstil große Hoffnungen auf seine Beiträge in der kommenden Saison", heißt es in der Mitteilung, die der Japan Times zitiert.
Der Verein fügte auch sein Beileid für die Familie hinzu: "Wir bitten demütig um den Frieden seiner Seele und sprechen seiner trauernden Familie unser aufrichtiges Beileid aus." Auch der serbische Kurier berichtet ähnlich über die Erklärung des Vereins Kyuden Voltex, in der betont wird, dass Vunilagi "mit seinem fröhlichen Geist und seinem kraftvollen Spielstil große Hoffnungen vor der neuen Saison geweckt hat".
Japan unter extremer Hitze
Japan sieht sich in den letzten Wochen mit außergewöhnlich hohen Temperaturen konfrontiert. In einigen Teilen des Landes überstieg das Thermometer 40 Grad Celsius. Die japanische Regierung hat kürzlich auch einen neuen Begriff für solche Bedingungen eingeführt und sie als "brutal heiße Tage" bezeichnet.
Die gefährlichen Bedingungen wirkten sich auch auf andere Sportereignisse aus. Nur einen Tag nach Vunilagis Tod, am Samstag, dem 8. August, verlor die japanische Rugby-Nationalmannschaft knapp gegen Australien in Osaka. Aufgrund der extremen Hitze und Feuchtigkeit wurde das Spiel wegen obligatorischer Trinkpausen in beiden Halbzeiten unterbrochen.
Die Tragödie des jungen Sportlers ist eine schmerzliche Erinnerung an die wachsenden Gefahren, die extreme Wetterbedingungen für Profisportler weltweit darstellen.