Das vergangene Wochenende war von schweren Verkehrsunfällen auf Europas Straßen geprägt. In Italien kamen bei einem Zusammenstoß zwischen einem Wohnmobil und einem Bus sechs Menschen ums Leben, Dutzende wurden verletzt, während in Irland bei zwei getrennten Unfällen zwei Menschen tödlich verunglückten.
Schwarzes Wochenende in Italien
Nach Angaben von Dnevnik.hr ereignete sich der Unfall in Italien am Sonntagnachmittag, dem 2. August 2026. Bei dem Zusammenstoß zwischen einem Wohnmobil und einem Bus kamen sechs Menschen ums Leben, viele Fahrgäste wurden verletzt. Die Nachricht über den Unfall wurde von der italienischen Feuerwehr Vigili del Fuoco veröffentlicht, die am Unfallort im Einsatz war.
Diese Tragödie ereignete sich inmitten dessen, was italienische Medien als "schwarzes Wochenende" bezeichnen. Bei einer Reihe von Verkehrsunfällen in ganz Italien während des Wochenendes kamen insgesamt mehr als 30 Menschen ums Leben, was Besorgnis in der Öffentlichkeit und Forderungen nach verstärkten Sicherheitsmaßnahmen im Straßenverkehr auslöste.
Zwei Todesfälle auf irischen Straßen während des verlängerten Wochenendes
Irische Medien, darunter der Irish Times, berichteten über zwei Todesfälle auf den Straßen während des Bank-Holiday-Wochenendes. Beim ersten Unfall, der sich am Sonntag um 9:30 Uhr in Ballyknockan bei Leighlinbridge in der Grafschaft Carlow ereignete, kollidierten ein Motorrad und ein Auto. Der Motorradfahrer in seinen Vierzigern starb im Mater-Krankenhaus in Dublin, nachdem er mit dem Hubschrauber von der Unfallstelle gebracht worden war.
Der zweite Todesfall ereignete sich am selben Tag um 14:45 Uhr in Fincashel bei Pettigo in der Grafschaft Donegal. Bei einem Zusammenstoß zwischen einem Auto und einem Geländewagen (4x4) kam der Autofahrer, ein Mann in seinen Zwanzigern, ums Leben. Seine Beifahrerin, eine Frau in ihren Zwanzigern, erlitt schwere Verletzungen und wurde ins Universitätskrankenhaus Letterkenny gebracht. Der Fahrer des anderen Fahrzeugs wurde medizinisch untersucht.
Besorgniserregende Statistik und verstärkte Kontrollen
Diese beiden Todesfälle erhöhten die Gesamtzahl der Verkehrstoten auf irischen Straßen in diesem Jahr auf 110. Der Irish Times betont, dass diese Zahl deutlich über dem Niveau des gleichen Zeitraums im Jahr 2025 liegt. Die irische Polizei, Gardaí, setzt ihre verstärkte Verkehrsüberwachungsoperation fort, die bis Dienstag, den 4. August 2026, dauert.
Im Rahmen der Operation, die Kontrollpunkte und Tests auf Alkohol und Drogen umfasst, wurden bisher 121 Personen wegen Fahrens unter Alkohol- oder Drogeneinfluss festgenommen. In den ersten vier Tagen der Operation wurden etwas mehr als 2.700 Fahrer registriert, die zu schnell fuhren. Zu den drastischsten Beispielen zählt ein Fahrer, der in Parteen in der Grafschaft Clare 101 km/h in einer 60-km/h-Zone fuhr, sowie ein Fahrer auf der Ballymount Road Upper in Dublin, der 79 km/h in einer 50-km/h-Zone fuhr. Etwa 310 Fahrer wurden mit dem Handy in der Hand oder ohne angelegten Sicherheitsgurt erwischt.