In der Siedlung Sitnice ist am Abend des 7. August 2026 ein Brand von Müll und Reifen ausgebrochen, bereits der dritte Einsatz der Feuerwehr Mursko Središće wegen der Verbrennung von Abfällen innerhalb von nur vier Tagen. Die Meldung ging um 20:23 Uhr ein, und vier Feuerwehrleute mit einem Löschfahrzeug rückten fünf Minuten später, um 20:28 Uhr, aus.
Bei ihrer Ankunft fanden die Feuerwehrleute das Feuer an mehreren Stellen vor. An einer Stelle brannte ein größerer Haufen Müll und Abfälle, während in der Nähe zwei weitere kleinere Haufen in Flammen standen. Die Löscharbeiten gestalteten sich bald schwierig, und wegen der großen Entfernung zum Hydrantennetz wurde ein Tanklöschfahrzeug der Berufsfeuerwehr Čakovec zur Unterstützung angefordert.
Zehntausend Liter Wasser und Stunden der Arbeit nach der Rückkehr
Bei dem anspruchsvollen Einsatz wurden etwa 10.000 Liter Wasser verbraucht. Die Feuerwehrleute erklärten, dass ihr eigenes Tanklöschfahrzeug nicht verfügbar war, da es während der Waldbrandsaison an der Küste ist und vorübergehend einer anderen Freiwilligen Feuerwehr überlassen wurde. Es wird erwartet, dass es nach Ende der Saison nach Mursko Središće zurückkehrt.
Obwohl der Einsatz offiziell um 22:10 Uhr endete, war die Arbeit für die Feuerwehrleute damit noch nicht getan. Nach der Rückkehr ins Depot folgten Aufräumarbeiten und der Austausch der verwendeten Ausrüstung: Die nassen Schläuche wurden zum Trocknen aufgehängt, trockene wieder in die Behälter gelegt, die Flaschen der Atemschutzgeräte wurden ausgetauscht, und das Fahrzeug sowie die gesamte Ausrüstung wurden wieder in einen Zustand voller Einsatzbereitschaft für den nächsten Einsatz versetzt. Am Einsatzort waren auch Beamte der Polizeidienststelle Mursko Središće anwesend.
Appell nach dem dritten Einsatz innerhalb einer Woche
Die Feuerwehr Mursko Središće nutzte diesen Vorfall, um eine ernste Warnung an die Bürger zu richten. Sie betonten, dass das Verbrennen von Abfällen im Freien bei extrem trockenen Wetterbedingungen eine enorme Gefahr darstellt. Von einem scheinbar kleinen Müllhaufen kann sich das Feuer blitzschnell auf trockenes Gras, Gestrüpp, landwirtschaftliche Flächen oder Wald ausbreiten und Sachschäden verursachen sowie Menschenleben gefährden.
Besonders hoben sie hervor, dass jeder unnötige Einsatz genau diejenigen zusätzlich in Gefahr bringt, die zum Löschen kommen. Sie erinnerten daran, dass das Verbrennen von Abfällen im Freien strengstens verboten ist, und riefen die Bürger dazu auf, keinen Müll, kein Plastik und keine Reifen zu verbrennen. Ihre Botschaft war klar:
"Schützen wir Natur, Eigentum und die Feuerwehrleute."