Die kroatische U-20-Wasserballnationalmannschaft gewann die Europameisterschaft in Warna, indem sie Spanien im Finale am 16. August 2026 mit 17:14 besiegte. Die Mannschaft von Trainer Zoran Bajić verteidigte den vor zwei Jahren errungenen Titel und krönte damit einen historischen Sommer des kroatischen Wasserballs.
Dies ist kein isolierter Erfolg. Alle drei kroatischen Nachwuchswasserballnationalmannschaften gewannen innerhalb von nur 43 Tagen Gold bei ihren Turnieren, eine Leistung, die im Mannschaftssport nahezu beispiellos ist. Laut Informationen des Portals Tportal nahmen drei verschiedene männliche Nachwuchsauswahlen an den größten Turnieren ihrer Altersklassen teil und alle gewannen die Goldmedaille.
Junioren nach zehn Jahren wieder an der Spitze
Die Serie begann Anfang Juli 2026, als die kroatische U-18-Nationalmannschaft in Rio Maior, Portugal, den Weltmeistertitel gewann. Die Mannschaft von Trainer Hrvoje Koljanin besiegte die USA im Penaltyschießen, nachdem die reguläre Spielzeit 14:14 endete und die Penaltys 7:6 für Kroatien ausgingen. Damit standen sie nach zehn Jahren wieder an der Weltspitze.
Kadetten feierten im heimischen Becken
Anschließend feierten auch die Kadetten in Zagreb. Die U-16-Nationalmannschaft unter der Leitung von Trainer Bruno Sabionio besiegte Spanien im Finale der Weltmeisterschaft mit 10:7 (1:1, 3:3, 2:2, 4:1). Der Weg zum Gold war voller Spannung: Nachdem sie im Halbfinale Serbien besiegt hatten, lieferten sich die kroatischen Nachwuchskräfte auch im Finale einen äußerst nervenaufreibenden Kampf. Spanien leistete starken Widerstand und führte zeitweise, doch Kroatien blieb ruhig und konzentriert und setzte sich in den entscheidenden Momenten durch.
Junge Barakude absolute Herrscher
Die Krone setzte die U-20-Auswahl in Warna auf. Das Team unter Zoran Bajić besiegte Spanien mit 17:14 und verteidigte damit den vor zwei Jahren errungenen Titel. Die Večernji list betont, dass die Kadetten (U-16) unter Bruno Sabionio und die Junioren (U-18) unter Hrvoje Koljanin Weltmeistertitel gewannen, während die U-20-Nationalmannschaft mit Trainer Zoran Bajić Europameister wurde.
Mit diesen Ergebnissen ist ein außergewöhnlicher Sommer abgeschlossen: Drei Generationen reisten zu drei Turnieren und brachten drei Goldmedaillen mit, was bestätigt, dass Kroatien sich um seine Zukunft im Wasserball keine Sorgen machen muss. Es stellt sich auch die Frage, ob der Senioren-Nationaltrainer Ivica Tucak einige dieser jungen Talente in die A-Nationalmannschaft berufen wird, was den Barakuden eine goldene Verjüngung bringen würde.