Drei Opfer von Fake-Apartments in der Gespanschaft Zadar
Polizei warnt vor neuer Welle von Internetbetrug bei Unterkünften während der Sommersaison. Auch ausländische Touristen sind betroffen.
Polizei warnt vor neuer Welle von Internetbetrug bei Unterkünften während der Sommersaison. Auch ausländische Touristen sind betroffen.
Die Sommersaison in der Gespanschaft Zadar hat erneut Betrüger aktiviert, die über das Internet gefälschte Unterkünfte anbieten. In drei separaten Fällen untersucht die Polizei von Zadar derzeit Situationen, in denen Menschen, nachdem sie für eine Wohnung oder ein Ferienhaus bezahlt hatten, vor Ort feststellten, dass diese Unterkunft tatsächlich nicht existiert.
Den größten finanziellen Verlust erlitt eine 30-jährige kroatische Staatsbürgerin. Am 2. August 2026 mietete sie über eine Online-Buchungsplattform eine Wohnung in Kožine. Für die Reservierung überwies sie eine Anzahlung von über tausend Euro. Als sie an diesem Ort ankam, sah sie, dass die Wohnung aus der Anzeige Fiktion war.
Unter den Betrogenen ist auch ein 50-jähriger deutscher Staatsbürger, der auf einer Internetseite eine Anzeige für eine Wohnung in Vir fand. Nachdem er den Anweisungen in der Anzeige gefolgt war und mehrere hundert Euro für die Reservierung überwiesen hatte, stellte er an der Adresse fest, dass es sich um ein gefälschtes Angebot handelte und die Wohnung nicht existiert.
Die dritte betrogene Person ist ein 45-jähriger Mann aus Nordmazedonien. Über einen Online-Buchungsservice mietete er eine Wohnung in Puntamica in Zadar. Er überwies mehrere hundert Euro und kam am 4. August 2026 am Zielort an, wo er feststellte, dass auch er auf den Betrug hereingefallen war, da die Wohnung nicht existierte.
Die Polizeidirektion Zadar warnt Bürger und Touristen, bei der Online-Buchung von Unterkünften besonders vorsichtig zu sein. Sie empfehlen, vor der Zahlung Bewertungen über das Objekt und den Eigentümer zu prüfen, Informationen auf verschiedenen Websites zu vergleichen und, wenn möglich, die Echtheit der Anzeige und des Eigentümers über zuständige Stellen zusätzlich zu bestätigen.
Sie raten außerdem, die Kontaktdaten des Vermieters zu überprüfen, vor der Buchung zusätzliche Fragen zu stellen und die Buchungsbedingungen sorgfältig zu lesen, insbesondere die zu Stornierung, Rückerstattung und möglichen Zusatzkosten. Wenn sie den Verdacht haben, Opfer eines Betrugs oder einer anderen Straftat zu sein, sollten Bürger sofort die Polizei unter der Nummer 192 kontaktieren.