Der US-Präsident Donald Trump beantwortete am Dienstag bei seiner Rückkehr nach Washington aus Ohio Fragen von Journalisten und sprach dabei mehrere Schlüsselthemen an: die Möglichkeit einer Kandidatur für eine dritte Amtszeit im Jahr 2028, die Bedrohungen, denen er ausgesetzt ist, und die Lage im Nahen Osten.
Das Gesetz ist klar, aber der Wunsch besteht
Auf die direkte Frage nach einer Kandidatur im Jahr 2028 gab Trump eine mehrdeutige Antwort. "Alle fragen mich, ob ich 2028 kandidieren werde, aber das Gesetz ist in dieser Hinsicht sehr klar und streng. Ich würde gerne kandidieren, aber das Gesetz ist sehr streng", sagte Trump. Die US-Verfassung verbietet eine dritte Amtszeit des Präsidenten, was der Präsident selbst einräumte. In einer separaten Ansprache, die von Insider Paper zitiert wird, war Trump noch direkter und sagte: "Ich würde gerne kandidieren."
Bedrohungen und die Rolle des Secret Service
Mit Blick auf die Sicherheitsherausforderungen und seinen früheren Abgang vom NATO-Gipfel in der Türkei im Juli sagte Trump, er erhalte zahlreiche Drohungen. "Ich habe viele Drohungen. Ich habe viele Drohungen, von denen Sie nichts wissen. Jeder wichtige Präsident hat viele Drohungen. Präsidenten, die nicht wichtig sind, erhalten keine Drohungen. Und ich denke, ich bin vielleicht der wichtigste Präsident. Niemand hat in fast sechs Jahren mehr getan als ich. Es gibt niemanden", so Trump. Auf die Frage nach seiner eigenen Sicherheit antwortete er, dass alles vom US Secret Service abhänge. "Es hängt ausschließlich vom Secret Service ab. Ich folge nur dem, was sie vorhaben", fügte er hinzu.
Botschaft an den Iran und die Straße von Hormus
Mit Blick auf den Nahen Osten sandte der US-Präsident eine scharfe Botschaft an Teheran. "Ich vertraue dem Iran nicht, und wir kontrollieren die Straße von Hormus, nicht sie", sagte Trump und fügte hinzu, dass "der Iran nicht zum Tyrannen des Nahen Ostens werden wird".