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Tudor kehrt nach Poljud zurück: Die Emotionen haben mich überwältigt

Der ehemalige Hajduk-Spieler Fran Tudor und Trainer David Kroczek kündigten das Duell zwischen Rakow und Hajduk in der Conference League an, wobei Tudor seine Emotionen vor der Rückkehr an den Ort, an dem alles begann, nicht verbarg.

Foto: Wikipedia (Fran Tudor)
Kurz gesagt
  • Fran Tudor kehrte als Spieler von Rakow nach Poljud zurück und verbarg seine Emotionen nicht.
  • Rakow hat in der Meisterschaft noch keinen Punkt geholt, daher liegt der Fokus auf Europa.
  • Trainer Kroczek wollte nicht näher erläutern, warum Marko Bulat nicht im Kader ist.
  • Tudor hofft auf einen Einsatz, die Entscheidung fällt nach dem Training.

Fran Tudor, ehemaliger Hajduk-Spieler und heutiger Spieler des polnischen Klubs Rakow, ist vor dem ersten Playoff-Spiel der Conference League nach Poljud zurückgekehrt. Bei der Pressekonferenz machte er aus seinen Emotionen keinen Hehl. "Ich bin sicher emotional. Es hat mich schon überwältigt, als ich mich Poljud näherte", sagte Tudor gegenüber Sportske novosti.

Tudor sprach auch darüber, wie er sich bei seiner Rückkehr in das Stadion fühlt, in dem er seine Karriere begann. "Ich bin aufgeregt, glücklich und stolz", sagte er und fügte hinzu: "Jetzt zählt für mich nur Rakow, aber ich habe den bestmöglichen Gegner bekommen."

Besonders beschrieb er den Moment der Ankunft auf dem bekannten Gelände: "Schon als ich mich Poljud näherte, begann mein Herz zu rasen", sagte Tudor und betonte, dass das Spiel gegen seinen ehemaligen Klub für ihn eine außergewöhnlich emotionale Erfahrung sein wird.

Rückkehr nach Poljud und Erinnerungen an Hajduk

Auf die Frage, was ihm aus seiner Zeit bei Hajduk am liebsten ist, antwortete Tudor: "Schwierige Frage. Ich erinnere mich an die Menschen, die hier arbeiten, an mein Debüt und den Sieg gegen Dinamo." Dabei präzisierte er, dass ihm besonders das Tor gegen Dinamo im Derby in Erinnerung geblieben ist. Obwohl er jetzt auf der anderen Seite steht, hat er auch die Fans nicht vergessen. Vor 30.000 Menschen in Poljud, wie er sagte, wird es besonders emotional sein.

Über seinen Gesundheitszustand und die Möglichkeit eines Einsatzes sagte Tudor: "Ich komme langsam zurück, mir geht es gut und ich hoffe, dass ich spielen werde. Das hängt aber vom Training ab." Er fügte hinzu, dass er sich noch von einer Schulterverletzung erholt und alles von der Reaktion der Schulter im Training abhängen wird. Rakow hat in der Meisterschaft noch keinen Punkt geholt, daher ist das Weiterkommen in Europa eine zusätzliche Motivation. "Ehrlich gesagt ist es jetzt am wichtigsten, in der Conference League weiterzukommen", betonte Tudor.

Auf die Frage, ob er eines Tages in anderer Rolle zu Hajduk zurückkehren würde, ließ Tudor die Tür offen: "Wir werden sehen, das Leben schreibt immer Geschichten." Über das Wissen bei Rakow über Hajduk sagte er: "Wir haben erst vor dem Spiel über Hajduk gesprochen, ich muss diesen Klub wirklich nicht vorstellen." Er betonte auch, dass sie sich erst heute zum ersten Mal zu diesem Thema getroffen haben, da sie zuvor auf Cracovia fokussiert waren, aber alle wissen, was Hajduk repräsentiert.

Kroczek: Alles liegt in unseren Köpfen und Füßen

Rakows Trainer David Kroczek ist sich der Stärke von Hajduk im Heimstadion bewusst, vertraut aber auf seine Mannschaft. "Großer Respekt vor dem anspruchsvollen Gegner, aber wir sind sehr gut auf das Spiel vorbereitet", so Kroczek. Er äußerte sich auch zur jüngsten Niederlage: "Wir müssen sie nicht auslöschen, sondern analysieren und Lehren daraus ziehen. Wir müssen für alle Spiele in gleicher Weise bereit sein."

Auf die Frage nach der Aufstellung sagte Kroczek: "Alles ist bereit, aber wir werden noch sehen, Änderungen in letzter Minute sind immer möglich." Auf die Frage, warum Marko Bulat nicht im Kader ist, antwortete er kurz: "Aus sportlichen Gründen ist er nicht im Kader." Als Journalisten um eine ausführlichere Erklärung baten, schloss er: "Nein, ich habe alles gesagt." Polnische Medien hatten zuvor berichtet, dass Bulat in die zweite Mannschaft versetzt wurde und Abraham Oja seinen Platz auf der Liste eingenommen hat.

Rakow hatte in der vorherigen Runde nur knapp Hammarby überstanden, und Kroczek erwähnte dies als Beispiel dafür, dass man mit Druck umgehen kann: "Wir werden sehen, ähnlich wurde über Hammarby gesprochen, und wir haben gezeigt, was wir können." Er fügte hinzu, dass sie nach Split gekommen sind, um maximal auf den Sieg fokussiert zu sein, und dass nichts unmöglich ist, und erinnerte daran, dass auch Hammarby lange ungeschlagen in seinem Stadion war. Tudor sagte derweil über das mögliche Weiterkommen: "Ich bin schon mit Hajduk ausgeschieden, und ich hoffe, dass dieses Mal Rakow derjenige ist, der weiterkommt."

Häufige Fragen
Wie fühlt sich Fran Tudor bei seiner Rückkehr nach Poljud? +
Tudor erklärte, dass er emotional ist und die Emotionen ihn überwältigt haben, als er sich Poljud näherte.
Wird Fran Tudor gegen Hajduk spielen? +
Tudor hofft, dass er spielen wird, betonte jedoch, dass dies vom Training und der Einschätzung des Trainers abhängt.
Warum ist Marko Bulat nicht im Kader von Rakow? +
Trainer David Kroczek sagte, dass Bulat aus sportlichen Gründen nicht im Kader ist, ohne weitere Erläuterungen.
Wie ist die Situation von Rakow in der heimischen Meisterschaft? +
Rakow hat in der Meisterschaft noch keinen Punkt geholt, daher ist das Weiterkommen in der Conference League ein zusätzlicher Anreiz.

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