Fran Tudor, Kapitän des polnischen Klubs Raków und ehemaliger Spieler von Hajduk, kündigte am Mittwoch das erste Play-off-Spiel der Conference League an, das am Donnerstag am Poljud stattfindet. Der Sieger der Begegnung sichert sich den europäischen Herbst, während sich der Verlierer den nationalen Wettbewerben zuwendet.
Tudor machte keinen Hehl aus seinen Emotionen vor der Rückkehr an den Ort, an dem er seine Profikarriere begann. "Ich bin aufgeregt, glücklich und stolz", sagte er einleitend, und auf die Frage nach seinen Gefühlen beim Spiel gegen seinen ehemaligen Verein antwortete er ehrlich.
"Es ist mir egal, aber es wird sehr schön sein, gegen Hajduk zu spielen. Es wird emotional, schon als ich mich dem Poljud näherte, begann mein Herz zu rasen."
Fokus auf dem Weiterkommen, nicht auf Emotionen
Trotz der sentimentalen Note betonte Tudor, dass er und das Team vollständig auf das sportliche Ziel konzentriert sind. "Jetzt sind wir am meisten darauf fokussiert, uns für die Conference League zu qualifizieren", sagte der Kapitän der polnischen Mannschaft.
Auf die Frage, ob Raków im Duell einen Vorteil habe, war er entschieden: "Wir werden alles dafür tun, dass Raków derjenige ist, der weiterkommt."
Schulterverletzung und Fragezeichen bis zum Start
Auf die Frage nach seinem körperlichen Zustand verriet Tudor, dass er sich von einer Schulterverletzung erholt und sein Einsatz noch nicht sicher ist. "Ich komme langsam zurück, ich hoffe, dass ich spielen kann. Alles hängt vom Training ab, wir werden sehen, wie die Schulter reagiert", erklärte er.
Er äußerte sich auch zur Möglichkeit einer Rückkehr zu Hajduk in einer anderen Rolle, wollte aber nichts ausschließen. "Das Leben schreibt die verrücktesten Geschichten, wir werden sehen."
Debüt und Tor gegen Dinamo als Erinnerungen
Als er gebeten wurde, die schönsten Momente im Trikot des Splitter Klubs hervorzuheben, nannte Tudor diejenigen, die ihn zu Beginn seiner Karriere geprägt haben. "Es ist schwer für mich zu sagen, ich erinnere mich vor allem an die Menschen, die hier arbeiten. Ich muss auch mein Debüt und das Tor gegen Dinamo im Derby hervorheben."
Er fügte hinzu, dass in der Kabine von Raków bis zum Duell nicht viel über Hajduk gesprochen wurde. "Erst heute hatten wir das erste Meeting, wir waren auf Cracovia fokussiert. Jeder weiß, was Hajduk repräsentiert."