Ein Helikopter mit Touristen an Bord ist am Mittwoch in Zentralkenia abgestürzt, kein Passagier überlebte. Die Nachricht wurde von einer Luftfahrtquelle der Nachrichtenagentur AFP bestätigt, wie Le Figaro berichtet, ohne weitere Einzelheiten zu den Umständen des Unglücks oder zur Zahl der Personen an Bord zu nennen.
Absturz in der Nähe des Bergs Ololokwe
Nach derselben Quelle, die Anonymität verlangte, stürzte der Helikopter in der Zone des Bergs Ololokwe ab, etwa 250 Kilometer Luftlinie nördlich von Nairobi, der Hauptstadt Kenias.
Details darüber, wie viele Touristen genau an Bord waren, sowie die Absturzursache sind derzeit noch nicht bekannt. Le Figaro gibt an, dass weitere Informationen später verfügbar sein werden.
Unglück ohne Überlebende
Insider Paper berichtet, dass es sich um einen Touristenhelikopter handelt und dass es keine Überlebenden gibt. Die Nachricht wurde am Mittwoch, dem 19. August 2026, veröffentlicht, und die örtlichen Behörden haben bisher keine offizielle Stellungnahme abgegeben.
Kenia ist ein beliebtes Touristenziel, insbesondere wegen Safaris und Nationalparks, und Helikopterflüge werden häufig für Besichtigungen entlegener und schwer zugänglicher Gebiete eingesetzt.
Nach Angaben der italienischen Zeitung Corriere della Sera wurde der Helikopter von der lokalen Safari-Firma Tropic Air betrieben, und an Bord befanden sich sechs Touristen und ein Pilot. Der Berg Ololokwe, heilig für das Volk der Samburu und mit einem Gipfel auf etwa 2000 Metern über dem Meeresspiegel, ist ein beliebtes Ziel für Wanderer und organisierte Panoramaflüge.
Die kenianische Zivilluftfahrtbehörde (KCAA) teilte mit, dass sich das Unglück um 9:13 Uhr Ortszeit ereignete, während der Helikopter vom Loisaba-Schutzgebiet in Richtung des Gebiets Ewaso Nyiro im Bezirk Samburu flog. Es handelt sich um einen Eurocopter EC130 B4, und die Untersuchung der Absturzumstände ist im Gange.
Ein vorläufiger Polizeibericht besagt, dass sich sechs oder sieben Passagiere an Bord befanden, deren Nationalitäten am Mittwoch noch nicht bekannt waren. Ein Zeuge am Ort des Geschehens sagte: „Genau dort ist der Helikopter abgestürzt. Es ist ziemlich tief und weit weg, aber schicken Sie den Notdienst, damit Menschen gerettet werden können.“
Das kenianische Rote Kreuz gab bekannt, dass das Gebiet noch nicht zugänglich ist und dass Drohnen zur Lagebeurteilung eingesetzt werden. Das Verkehrsministerium und die Abteilung für Flugunfalluntersuchungen haben die Ermittlungen zu den Absturzumständen übernommen.
Dies ist nicht der erste derartige Unfall in Kenia, im März dieses Jahres kamen sechs Menschen, darunter ein Abgeordneter, bei einem Helikopterabsturz im Westen des Landes ums Leben.