Generalstaatsanwalt Ivan Turudić äußerte sich aus Gospić zum Fall der vier Verdächtigen, die absichtlich Brände gelegt haben sollen, und schloss dabei die Möglichkeit von Terrorismus nicht aus. Die Erklärung gab er am Montag, dem 17. August 2026, nach einer gescheiterten Sitzung über gefährliche Abfälle ab.
Auf die direkte Frage, ob er in diesem Fall von Terrorismus ausgehe, antwortete Turudić: "Terrorismus? Nun, auch das ist nicht ausgeschlossen. Diese Möglichkeit besteht immer. In Artikel 97, Absatz 1, Punkt 7 gibt es das, dort wird von Brandstiftung in Verbindung mit Terrorismus gesprochen. Jetzt werden wir feststellen, ob es dafür Motive gibt, ob die Täter mit solchen Motiven gehandelt haben."
Turudić: "Das ist schrecklich"
Der Generalstaatsanwalt nannte die gesamte Situation mit den Bränden schrecklich, insbesondere die Brände bei Omiš, bei denen es Todesopfer gab. "Das ist schrecklich. Diese Brände, besonders bei Omiš, wo es Todesopfer gab, wo immer noch eine Gefahr für Menschenleben besteht, sind furchtbar. Die Polizei ist vor Ort, das Kriminaltechnische Zentrum ist vor Ort, wir werden sehen, wohin uns das führt, zu welchem Ergebnis wir kommen. Gibt es hier einen Verdacht auf eine Straftat? Wir werden sehen. Es ist noch zu früh, um etwas zu sagen", sagte Turudić.
Mit einem Feuerzeug an zehn Orten gezündelt
Die Polizei hat am Samstag, dem 15. August 2026, kurz nach 20 Uhr drei kroatische Staatsbürger und eine polnische Staatsbürgerin festgenommen. Nachdem Bürger gemeldet hatten, dass jemand am Straßenrand im weiteren Gebiet von Benkovac Feuer gelegt habe, fand die Polizei in einem Auto mit Zadar-Kennzeichen Personen, die verdächtigt werden, mit einem Feuerzeug an zehn Orten absichtlich Feuer gelegt zu haben.
Die Analyse ergab, dass die vier Personen nach einem vorab vorbereiteten Plan und in gemeinsamer Absprache handelten. Laut Polizeibericht legten sie am Freitag und Samstag, dem 14. und 15. August 2026, absichtlich mit einem Feuerzeug Brände, um das Leben und Eigentum vieler Bürger zu gefährden. Die Verdächtigen wurden am Montag, dem 17. August 2026, vernommen.