Im Kleinen Haus 30 Frauen und Kinder, Zuschuss um 10.000 Euro erhöht
Durch die Haushaltsrevision wird der Fortbestand des Schutzhauses für Opfer häuslicher Gewalt trotz gestiegener Betriebskosten gesichert.
Durch die Haushaltsrevision wird der Fortbestand des Schutzhauses für Opfer häuslicher Gewalt trotz gestiegener Betriebskosten gesichert.
Im Zadarner Schutzhaus für Frauen und Kinder, die Opfer häuslicher Gewalt sind, bekannt als Kleines Haus, sind derzeit 30 Personen untergebracht, die vor ihren Peinigern geflohen sind. Um den reibungslosen Fortbestand dieses wichtigen Dienstes zu gewährleisten, hat die Stadt Zadar im Rahmen der Haushaltsrevision den Zuschuss um 10.000 Euro erhöht.
Die Erhöhung der Mittel wird mit der Notwendigkeit begründet, den Fortbestand des Schutzhauses angesichts der allgemeinen Preis- und Betriebskostensteigerungen zu sichern. Es handelt sich um ein Programm zur Prävention von Gewalt und Missbrauch in der Familie, einem Bereich, der durch das Gesetz zum Schutz vor häuslicher Gewalt und das von der kroatischen Regierung erlassene Protokoll zum Umgang mit häuslicher Gewalt geregelt ist.
Die Stadt Zadar finanziert das Kleine Haus bereits seit Jahren und hat sich von Anfang an engagiert, indem sie die Räumlichkeiten für das Schutzhaus bereitgestellt hat. Diese Räumlichkeiten wurden dank Spenden hergerichtet und angemessen für den Aufenthalt von Frauen und Kindern ausgestattet.
Die Unterbringung im Kleinen Haus wird durch eine Entscheidung des Kroatischen Amts für Sozialarbeit geregelt, außer in außergewöhnlichen Krisensituationen, in denen eine vorübergehende Unterbringung erforderlich ist. Die Finanzierung des Schutzhauses ist komplex und erfolgt aus mehreren Quellen.
Der Verein zur Hilfe für Frau und Kind "Duga", der das Kleine Haus gegründet hat, sichert einen Teil der Mittel in Form von Kopfpauschalen aus dem Haushalt des Ministeriums für Arbeit, Rentensystem, Familie und Sozialpolitik. Die Gehälter und Honorare der Fachkräfte werden aus dem Haushalt der Stadt Zadar und der Gespanschaft Zadar gedeckt.
Neben der reinen Unterbringung bietet der Verein Duga auch wichtige Hilfe durch eine Beratungsstelle für Opfer häuslicher Gewalt an. Dieser Dienst gilt als wichtige Maßnahme der primären und sekundären Prävention und nicht nur als Reaktion auf bereits begangene Gewalt.
Aus der Stadt Zadar wird mitgeteilt, dass dieses Programm aus dem Bereich Gesundheit und Sozialfürsorge weiterhin regelmäßig finanziert wird, da es sich um eine der schutzbedürftigsten Gruppen der Gesellschaft handelt.