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Rentnerin (77) von Krk verliert 7.000 Euro bei Betrug

Nach der Registrierung auf einer Website für automatischen Handel gab sich ein unbekannter Mann als Finanzberater aus und überredete sie zu weiteren Zahlungen. Die Polizei warnt Bürger vor verdächtigen Angeboten schnellen Geldes.

Foto: Tima Miroshnichenko na Pexels
Kurz gesagt
  • Eine 77-Jährige von Krk meldete der Polizei, dass sie um 7.000 Euro betrogen wurde.
  • Die Betrüger versprachen ihr Gewinne beim automatisierten Kryptowährungshandel mit künstlicher Intelligenz.
  • Die Polizei warnt, dass legitime Finanzinstitute niemals Vorauszahlungen für die Auszahlung von Gewinnen verlangen.
  • Bürgern wird geraten, Plattformen über die HANFA-Register zu prüfen und keine Bankdaten an Unbekannte weiterzugeben.

Polizeibeamte der Polizeistation Krk führen strafrechtliche Ermittlungen wegen eines Betrugs durch, bei dem eine 77-jährige kroatische Staatsbürgerin 7.000 Euro verlor. Der Fall wurde bekannt, nachdem die Frau meldete, dass unbekannte Täter ihr hohe Gewinne beim Handel mit Kryptowährungen mithilfe künstlicher Intelligenz versprochen und sie dann um ihr investiertes Geld und den angeblichen Gewinn gebracht hatten.

Nach Angaben der Polizeidirektion Primorje-Gorski kotar registrierte sich die Geschädigte im Juni 2026 auf einer Internetseite, die Dienstleistungen für automatisierten Kryptowährungshandel und Investitionen auf Basis künstlicher Intelligenz und maschinellen Lernens anbot. Nachdem sie eine erste Einzahlung getätigt hatte, kontaktierte sie eine unbekannte männliche Person, die sich als Finanzberater ausgab.

Drei Zahlungen und falsche Versprechungen

Auf Drängen des falschen Beraters zahlte die Frau weitere 4.500 Euro ein, in der Überzeugung, dadurch deutlich höhere Gewinne und Boni zu erzielen. Anfang Juli, als sie die Auszahlung des erzielten Gewinns verlangte, überzeugte sie der unbekannte Mann, dass sie vor der Auszahlung weitere 2.500 Euro für angebliche Bearbeitungskosten zahlen müsse. Die Geschädigte leistete auch diese Zahlung, doch weder der Gewinn noch das investierte Geld wurden ihr jemals ausgezahlt.

Polizei warnt Bürger

Anlässlich dieses Vorfalls hat die Polizeidirektion Primorje-Gorski kotar erneut eine Reihe von Warnungen an die Bürger gerichtet. "Seien Sie misstrauisch bei Angeboten schnellen und hohen Gewinns: Angebote, die hohe Renditen bei minimalem Risiko garantieren, insbesondere solche im Zusammenhang mit Kryptowährungen und KI-Handel, sind in der Regel Betrug", heißt es in der Mitteilung.

Die Polizei rät Bürgern, niemals zusätzliche Beträge für die "Auszahlung von Gewinnen" zu zahlen. "Legitime Finanzinstitute verlangen niemals Vorauszahlungen für Gebühren, Steuern oder Bearbeitungskosten, um Ihnen Ihr Geld auszuzahlen", betont die Polizeidirektion Primorje-Gorski kotar.

Vor jeder Investition sollten Bürger die Legitimität der Plattform überprüfen, beispielsweise über die Register der HANFA, um sicherzustellen, dass das Unternehmen für die Erbringung von Finanzdienstleistungen in Kroatien lizenziert ist. Außerdem sollten sie niemals persönliche und Bankdaten, einschließlich Kartennummern und CVV/CVC-Codes, an unbekannte Personen über das Internet oder Telefon weitergeben.

"Wenn Sie den Verdacht haben, Opfer eines Betrugs zu sein, stoppen Sie sofort alle Zahlungen und melden Sie den Vorfall der nächsten Polizeidienststelle", so die Polizei.

Häufige Fragen
Wie wurde die 77-Jährige von Krk betrogen? +
Sie registrierte sich auf einer gefälschten Website für Kryptowährungshandel, und anschließend überredete sie ein falscher Finanzberater zu drei Zahlungen in Höhe von insgesamt 7.000 Euro.
Was rät die Polizei Bürgern, um ähnliche Betrügereien zu vermeiden? +
Sie rät, misstrauisch gegenüber Angeboten schnellen Geldes zu sein, keine Vorauszahlungen für Gewinnauszahlungen zu leisten, die Legitimität der Plattform über die HANFA zu prüfen und niemals persönliche und Bankdaten an unbekannte Personen weiterzugeben.
Wie hoch ist der gesamte materielle Schaden in diesem Fall? +
Der gesamte materielle Schaden beträgt 7.000 Euro, einschließlich der ersten Einzahlung, weiterer 4.500 Euro und 2.500 Euro für angebliche Bearbeitungskosten.
Wo kann man einen Verdacht auf Internetbetrug melden? +
Einen Betrugsverdacht sollte man sofort der nächsten Polizeidienststelle melden und alle weiteren Zahlungen einstellen.

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