Wochenendtragödie auf den Straßen: 6464 Verstöße, zwei Tote, 196 km/h
Die Polizei registrierte am Wochenende in ganz Kroatien tausende Verstöße, wobei überhöhte Geschwindigkeit und Alkohol am häufigsten waren. Zwei Personen kamen ums Leben.
Die Polizei registrierte am Wochenende in ganz Kroatien tausende Verstöße, wobei überhöhte Geschwindigkeit und Alkohol am häufigsten waren. Zwei Personen kamen ums Leben.
Das vergangene Wochenende auf Kroatiens Straßen war von zwei tragischen Todesfällen und einer alarmierenden Anzahl von Verkehrsverstößen geprägt. Laut Angaben der Polizeidirektion, die der HRT übermittelte, wurden insgesamt 6464 Verstöße registriert, was auf ein besorgniserregendes Ausmaß riskanten Fahrverhaltens hinweist.
Unter den schwerwiegendsten Verstößen führte erneut überhöhte Geschwindigkeit mit 2734 registrierten Fällen. Besonders hervorzuheben ist ein Fall im Bereich der Polizeidirektion Split-Dalmatien, wo die höchste Geschwindigkeit von 196 Kilometern pro Stunde gemessen wurde. Alkohol am Steuer wurde in 517 Fällen festgestellt, und der Rekordhalter des Wochenendes wurde im Bereich Brod-Posavina mit 3,02 Promille Blutalkohol gestoppt.
Die Polizeikontrollen deckten auch besorgniserregende Zahlen bei anderen Verstößen auf. Es wurden 573 Fälle von Nichtanlegen des Sicherheitsgurts und 234 Fälle von unzulässiger Handynutzung während der Fahrt registriert. Solches Verhalten verringert die Aufmerksamkeit drastisch und verlängert die Reaktionszeit, was eine zusätzliche Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer darstellt.
Während der Aktion wurden auch acht Wiederholungstäter erwischt, Fahrer, die bereits wegen schwerer Verstöße registriert waren. Sie begingen insgesamt 10 neue Verstöße. Vier Fahrer wurden in Polizeigewahrsam genommen, während gegen sechs Personen ein beschleunigtes Ordnungswidrigkeitenverfahren vor dem zuständigen Gericht durchgeführt wurde. Die Polizei beantragte die Verhängung der gesetzlich vorgeschriebenen Höchststrafen.
Die Polizei rief alle Verkehrsteilnehmer zu verantwortungsvollem Verhalten, zur Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen und zur Anpassung der Fahrweise an die Straßenverhältnisse auf. Sie betont, dass überhöhte Geschwindigkeit, Alkohol, Handy und Nichtanschnallen keine harmlosen Verstöße sind, sondern Handlungen, die zu schweren Verletzungen oder zum Tod führen können.