Virovitica wird noch in diesem Jahr mit dem Bau des lang erwarteten Schwimmbads beginnen. Diese Nachricht, die er als "Geburtstagsgeschenk" für die Bürger bezeichnete, verkündete der Direktor der Zentralen Agentur für die Finanzierung und Vertragsschluss von Programmen und Projekten der Europäischen Union (SAFU), Dragan Jelić, auf der feierlichen Sitzung des Stadtrats anlässlich des Stadtfeiertags von Virovitica und des Festes des heiligen Rochus.
Das Projekt hat die anspruchsvolle Evaluierung der SAFU erfolgreich bestanden, und der Finanzierungsvertrag ist bereit. Seine feierliche Übergabe wird bereits im September erwartet, wenn auch die Ministerin nach Virovitica kommen wird, deren Name in den Quellen nicht genannt wird.
ITU-Status der Stadt ermöglichte eigenständige Prioritätensetzung
Jelić betonte, dass Virovitica in dieser Finanzperiode den Status einer ITU-Stadt erlangt hat, was es ihr ermöglichte, die Projekte, die sie finanzieren möchte, eigenständig zu bestimmen. "Dank der Tatsache, dass Virovitica in dieser Finanzperiode eine der ITU-Städte geworden ist, konnte sie selbst definieren, welche Projekte sie finanzieren möchte. Der Bürgermeister und sein Team haben das Schwimmbadprojekt eingereicht, die SAFU hat eine Evaluierung durchgeführt, die nicht einfach war, aber alles lief ohne Probleme", sagte Jelić gegenüber icv.hr.
Er fügte hinzu, dass die Finanzierungsentscheidung getroffen wurde und der Bau noch in diesem Jahr beginnt, womit bestätigt ist, dass das Projekt in die Endphase vor Baubeginn eingetreten ist.
Virovitica an der Spitze bei der Nutzung von EU-Mitteln
Der Direktor der SAFU ging auch auf die beeindruckenden Zahlen ein, die den Erfolg von Virovitica bei der Einwerbung europäischer Mittel belegen. "Die SAFU begleitet derzeit oder hat sechs Projekte der Stadt Virovitica im Wert von fast 40 Millionen Euro begleitet. Wenn man alle Nutzer im Stadtgebiet einbezieht, handelt es sich um insgesamt 21 Projekte im Wert von 71 Millionen Euro", erklärte er.
Er betonte, dass sich die Projekte nicht nur auf das beschränken, was die SAFU begleitet, sondern dass auch erhebliche Mittel über andere Institutionen realisiert werden, darunter den Fonds für Umweltschutz und Energieeffizienz, die Kroatischen Gewässer und das Kroatische Arbeitsamt.
Hinter diesen Zahlen, so Jelić, stünden konkrete Investitionen, die den Alltag der Bürger verändern. Dazu gehören der elektrische öffentliche Nahverkehr, das künftige Veteranenzentrum, die neue Musikschule, Kindergärten, Grundschulen und die Verkehrsinfrastruktur, was Virovitica angesichts ihrer Größe an die Spitze Kroatiens bei der Nutzung der EU-Fonds stellt.