Die monatelange Saga um die Zukunft von Dušan Vlahović hat endlich ihr Ende gefunden. Der serbische Fußballnationalspieler, der seit Anfang Juli nach Ablauf seines Vertrags bei Juventus vereinslos war, hat sich für eine neue Heimat entschieden. Nach Informationen von Tportal wird der 26-jährige Stürmer seine Karriere beim türkischen Klub Beşiktaş fortsetzen.
Es wird erwartet, dass Vlahović in Istanbul einen Dreijahresvertrag unterschreibt, und die offizielle Bestätigung des Transfers sollte sehr bald eintreffen, sofern es nicht doch noch zu einer letzten Wende kommt. Mit diesem Schritt wurde eine Zeit der Ungewissheit beendet, in der Vlahović mit einer Reihe europäischer Spitzenklubs in Verbindung gebracht wurde.
Finanzielle Konditionen, über die man spricht
Obwohl sich die Quellen nicht vollständig über die Details des Angebots einig sind, ist klar, dass Beşiktaş Vlahović Bedingungen bietet, die schwer abzulehnen sind. Tportal berichtet, dass er einen Dreijahresvertrag im Wert von etwa 8 Millionen Euro netto pro Saison unterschreiben soll, wobei sein Jahresgehalt mit Boni 10 Millionen Euro übersteigen könnte. Zudem warten eine sehr hohe Unterschriftsprämie auf ihn.
Andererseits übermittelt Dnevno.hr die Angaben türkischer Medien über zwei Optionen, die ihm vorgelegen haben. Die erste beinhaltete einen Vertrag bis 2030 mit 10 Millionen Euro pro Jahr und zusätzlichen 10 Millionen Euro für die Unterschrift. Die zweite, dreijährige Variante hätte ihm sogar 13 Millionen Euro jährlich eingebracht, plus 12 Millionen Euro an Provisionen, verteilt auf drei Jahre.
Der Weg von Turin nach Istanbul
Vlahović kommt nach viereinhalb Jahren bei Juventus zu Beşiktaş. Für den Turiner Klub bestritt er insgesamt 168 Spiele, erzielte dabei 68 Tore und gab 16 Vorlagen. Obwohl er im Sommer im Interesse von Barcelona, Bayern, Arsenal, Atlético Madrid und sogar Real Madrid stand, wurden konkrete Geschäfte mit diesen Klubs nicht realisiert.
Eine Schlüsselrolle bei der Verpflichtung von Vlahović spielte Beşiktaş-Trainer Vincenzo Italiano, der ein hervorragendes Verhältnis zum serbischen Stürmer aus gemeinsamen Tagen bei der Fiorentina hat. Der italienische Coach soll ihn persönlich mehrfach angerufen haben, um ihn zu einem Wechsel zu bewegen.
Das Ultimatum, das die Entscheidung beschleunigte
Obwohl Vlahović seine Entscheidung in der Hoffnung auf ein Angebot aus Spanien hinauszögerte, war die Geduld bei Beşiktaş am Ende. Der Klub stellte ihm am Montag, dem 10. August, ein klares Ultimatum: Er müsse innerhalb von 48 Stunden eine Entscheidung treffen. Ein Teil der türkischen Medien übermittelte auch eine harte Botschaft vom Bosporus: "Nimm an oder vergiss uns".
Offenbar hat der Druck Früchte getragen. Beşiktaş bietet ihm das, was ihm in dieser Phase seiner Karriere besonders wichtig war, den Status des ersten Stürmers und eine Schlüsselrolle im Team, was zusammen mit den erstklassigen finanziellen Bedingungen den Ausschlag gab.