Nachdem die Bürger von Zadar heute Morgen den Medien gemeldet hatten, dass ihr Wasser aus den Wasserhähnen trüb sei, wandten wir uns mit einer Anfrage an den Direktor der Wasserwerke, Tomislav Matek. Seine Antwort war klar und ohne jeden Zweifel: Das Wasser ist vollkommen trinkbar und es gibt keinerlei Trübungen auf Systemebene.
Mateks Erklärung bietet auch logische Gründe für Einzelfälle, die die Bürger beunruhigt haben könnten. Er betonte, dass Probleme ausschließlich lokal auftreten können, als Folge von Bauarbeiten oder dem Zustand der Hausinstallationen.
"Es ist möglich, dass jemand Probleme mit den Installationen hat oder dass irgendwo Bauarbeiten durchgeführt werden und es zu Trübungen gekommen ist. Es kann vorkommen, dass bei Bauarbeiten Schmutz in die Rohre gelangt und diese gespült werden müssen, aber es gibt keinerlei Trübungen. Im Gegenteil, wenn es welche gäbe, hätten wir sicherlich eine Mitteilung darüber veröffentlicht," sagte uns Matek.
Appell zum Wassersparen trotz stabiler Versorgung
Obwohl der Direktor die Öffentlichkeit bezüglich der Wasserqualität beruhigt hat, erfordert die Situation der Wasserversorgung weiterhin Vorsicht. Aufgrund der anhaltenden Trockenheit und des erhöhten Verbrauchs war das Wasserwerk gezwungen, Maßnahmen zum Sparen von Trinkwasser für Bürger und Wirtschaft einzuführen. Der Appell richtet sich an einen breiten Nutzerkreis, von Handwerksbetrieben und landwirtschaftlichen Betrieben bis hin zu öffentlichen Einrichtungen und Sportvereinen, mit der Aufforderung, den nicht notwendigen Wasserverbrauch erheblich zu reduzieren.
Konkret bedeutet dies die Einstellung der Bewässerung öffentlicher und privater Grünflächen, einschließlich Fußballplätzen, sowie die Vermeidung des Waschens von Fahrzeugen und Booten, das häufige Befüllen von Pools und die Nutzung von Duschen und Wasserhähnen an Stränden. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, die derzeitigen Wasservorräte zu erhalten, solange die Periode hoher Temperaturen und erhöhter Touristenzahlen andauert.
Probleme in der Umgebung, Zadar stabil
Während die Wasserversorgung in der Stadt Zadar selbst, einschließlich der Hochzonen, derzeit stabil ist, wurden in den umliegenden Orten bestimmte Probleme verzeichnet. Konkret hatten die Bewohner der höher gelegenen Gebiete in Zemunik Gornji, Podgradina und Jovići in diesen Tagen Schwierigkeiten mit der Versorgung.
Was mögliche Wasserkürzungen betrifft, war Matek heute Morgen optimistisch und erklärte, dass es keine geben sollte. Dennoch bleibt die zukünftige Situation angesichts der Wettervorhersage, die keinen Regen ankündigt, ungewiss. Der Direktor merkte an, dass nach dem Feiertag Mariä Himmelfahrt ein Rückgang der Touristenzahlen erwartet wird, was das System entlasten und zur Stabilisierung der Wasserversorgung beitragen sollte. Dies steht im Einklang mit seiner Aussage von vor sechs Tagen, als er bestätigte, dass es an den Quellen noch Wasser gibt und dass sich die Versorgung ohne größere unvorhergesehene Probleme stabilisieren sollte.