Einwohner und Unternehmen in den Städten Rab, Pag und Senj sowie in den Gemeinden Karlobag, Lopar, Povljana und Kolan müssen sich auf höhere Wasserrechnungen einstellen. Die Versammlung des Wasserwerks Hrvatsko primorje hat eine Entscheidung zur Anpassung der Wasserpreise getroffen, was im Durchschnitt eine Erhöhung von sechs Prozent im gesamten Versorgungsgebiet Nummer 28 bedeutet.
Eine deutlich höhere Erhöhung erwartet die Verbraucher in der Stadt Novalja, wo die Wasserpreise um 27 Prozent steigen werden. Grund dafür ist der Bau der Abwasserentsorgung und der Kläranlage, eine Investition, deren Wert 55 Millionen Euro übersteigt.
Neue Preise erst nach Übergabe der Kläranlage
Der Direktor des Wasserwerks Hrvatsko primorje, Milan Nekić, erklärte, dass die neuen Preise in Novalja nicht sofort angewendet werden. "Die durchschnittliche Erhöhung der Wasserpreise beträgt 6 Prozent im gesamten Versorgungsgebiet, außer im Gebiet der Stadt Novalja, wo die Erhöhung 27 Prozent beträgt, da die Abwasserentsorgung und die Kläranlage gebaut wurden. Diese Investition kostete über 55 Millionen Euro, und die neuen Preise in Novalja werden nach der offiziellen Übergabe und Inbetriebnahme der Kläranlage angewendet", sagte Nekić gegenüber Novi list.
Das Wasserwerk betont, dass der Hauptgrund für die Preisanpassung die Empfehlung des Rates für Wasserwirtschaft ist, die gemäß der vorgeschriebenen Methodik des Ministeriums und der Kroatischen Gewässer erlassen wurde. Zusätzlichen Druck auf die Preise haben auch die gestiegenen Kosten für die Instandhaltung der bestehenden Wasserinfrastruktur ausgeübt.
Öffentliche Konsultation und Entwicklungsgebühr
Vor der endgültigen Entscheidung wurde eine öffentliche Konsultation durchgeführt, bei der sowohl natürliche als auch juristische Personen Anmerkungen und Vorschläge zum neuen Tarif einbringen konnten. Danach traf die Versammlung des Unternehmens, die sich aus Vertretern der Städte und Gemeinden als Gründer und Miteigentümer zusammensetzt, die endgültige Entscheidung.
Im Oktober letzten Jahres wurde auch eine Entscheidung über eine Entwicklungsgebühr getroffen, die es dem Wasserwerk ermöglicht, zusammen mit den lokalen Selbstverwaltungseinheiten weiterhin in die Wasserinfrastruktur und Abwasserentsorgung zu investieren. Ziel ist es, die Netzverluste gemäß den Plänen und Empfehlungen des zuständigen Ministeriums und der Kroatischen Gewässer zu reduzieren.
Sorge um die Wasserquellen
Besondere Aufmerksamkeit wird dem Schutz der Wasserquellen gewidmet, sowohl im Versorgungsgebiet Nummer 28 selbst als auch im gesamten Einzugsgebiet, das die Wasserentnahme in Hrmotine bildet. Von dort wird der größte Teil des Wassers aufbereitet und an die Endverbraucher verteilt, und die Erhaltung seiner Qualität ist entscheidend für eine sichere Versorgung.