Wodka gegen Unkraut auf der Terrasse? Experte erklärt, wie man ihn einsetzt
Eine einfache Mischung aus der Hausbar kann gegen hartnäckiges Unkraut auf gepflasterten Flächen helfen, aber Experten warnen: Es ist keine Wunderlösung.
Eine einfache Mischung aus der Hausbar kann gegen hartnäckiges Unkraut auf gepflasterten Flächen helfen, aber Experten warnen: Es ist keine Wunderlösung.
Besitzer von Terrassen und Wegen, die sich in diesem August mit Unkraut herumschlagen, könnten zu einem ungewöhnlichen Verbündeten aus der Hausbar greifen. Statt teurer chemischer Mittel empfehlen Experten die Verwendung von gewöhnlichem Wodka, dessen Alkohol die Blätter austrocknet und das erneute Wachstum von Unkraut an schwer zugänglichen Stellen verhindert.
Bill Jarvis, Experte für Heimwerkerarbeiten und Mitbegründer der Firma Premium Paints, beschrieb diese Methode als einen der altbewährten Tricks, die tatsächlich funktionieren. "Wodka ist wahrscheinlich nicht das Erste, woran man denkt, wenn es um Unkrautbekämpfung geht. Aber Alkohol kann die Blätter austrocknen, wodurch das Unkraut ziemlich erbärmlich aussehen kann", erklärte Jarvis.
Entscheidend sei, betont der Experte, die Flüssigkeit gezielt einzusetzen und nicht auf der gesamten Fläche. "Natürlich will man nicht herumlaufen und Wodka über den ganzen Garten gießen, aber wenn man ein paar hartnäckige Unkräuter hat, die durch das Pflaster brechen oder an unangenehmen Stellen hervorkommen, ist das ein billiger und ungewöhnlicher Trick, den man ausprobieren könnte", so Jarvis, dessen Ratschläge der britische Express verbreitet.
Das Vorgehen ist einfach: In einer Sprühflasche wird Wodka mit Wasser und einer kleinen Menge Spülmittel gemischt. Die entstandene Mischung wird gründlich auf die Blätter des unerwünschten Unkrauts gesprüht, am besten an einem trockenen und sonnigen Tag, damit die Lösung genügend Zeit zum Wirken hat. Beim Sprühen sollte man darauf achten, dass die Flüssigkeit nicht auf Blumen, Gras oder andere Zierpflanzen gelangt, die man erhalten möchte.
Die Wirksamkeit der Methode bestätigen auch Experten der Firma Supreme Merchants, mit dem Hinweis, dass es nicht nötig ist, teure Alkoholmarken zu kaufen. "Das ist sicherlich eher ein altbewährter Trick als ein Wundermittel gegen Unkraut. Aber wenn man nur ein paar hartnäckige Unkräuter an unangenehmen Stellen hat, ist das ein billiger und ungewöhnlicher Trick, den man ausprobieren kann", so ihre Aussage, ergänzend: "Man braucht sicherlich nichts Ausgefallenes. Der Sinn solcher Tricks ist es, das zu nutzen, was man bereits zu Hause hat."
Der Artikel mit diesen Ratschlägen wurde am 18. August 2026 veröffentlicht.