Beamte der Polizeidirektion Zagreb haben am Montag, dem 10. August 2026, gegen 10 Uhr, einen 23-jährigen Fahrer auf der Selska cesta in Zagreb gestoppt. Bei einer Routinekontrolle wurde festgestellt, dass der junge Mann einen Pkw mit Zagreber Kennzeichen ohne gültige Fahrerlaubnis führte. Eine genauere Überprüfung offenbarte zudem seine erhebliche Verkehrssünder-Vergangenheit.
Entzogener Führerschein und beschlagnahmtes Auto
Es wurde festgestellt, dass der 23-Jährige nicht nur ohne bestandene Fahrprüfung fuhr, sondern ihm die Fahrerlaubnis bereits zuvor wegen gesammelter negativer Punkte entzogen worden war. Deshalb wird er von der Polizei zu den Tätern schwerster Verkehrsdelikte gezählt. Nach der Festnahme wurde er umgehend zum Amtsgericht für Ordnungswidrigkeiten in Zagreb gebracht. Die Polizei stellte ihm eine Bescheinigung über die vorläufige Beschlagnahme von Gegenständen aus und beschlagnahmte das Auto, mit dem er die Ordnungswidrigkeit begangen hatte.
Polizei fordert strenge Sanktionen
Im Strafantrag forderte die Polizei, den 23-Jährigen mit einer Freiheitsstrafe von bis zu 60 Tagen zu belegen. Zusätzlich zur Haftstrafe wurde eine Schutzmaßnahme des Fahrverbots für Kraftfahrzeuge der Klasse B für 12 Monate beantragt. Die strengste beantragte Maßnahme ist die dauerhafte Einziehung des Pkw, um zu verhindern, dass der junge Mann nach Abschluss des Verfahrens erneut hinters Steuer steigt.
Gerichtsentscheidung noch nicht endgültig
Das Gericht hat vorerst nur eine Entscheidung über die Inhaftierung des jungen Mannes für bis zu 15 Tage getroffen, danach wurde er in das Gefängnis in Zagreb überstellt. Über die endgültigen Sanktionen, einschließlich des Antrags auf Haft bis zu 60 Tagen, das einjährige Fahrverbot und die dauerhafte Einziehung des Fahrzeugs, wird im weiteren Verfahren wegen der Ordnungswidrigkeit entschieden. Es ist wichtig zu betonen, dass die vorläufige Beschlagnahme des Autos nicht automatisch dessen dauerhafte Einziehung bedeutet, sondern diese Entscheidung erst vom Gericht getroffen werden muss.
Dieser Fall zeigt anschaulich, dass Fahren ohne Führerschein, insbesondere bei Wiederholungstätern schwerer Verkehrsdelikte, zu sofortiger Festnahme, Gefängnisaufenthalt und dauerhaftem Verlust des Autos führen kann.