HR EN DE
NEWS SPORT BIZNIS SCENA LIFESTYLE TECH

Wall Street zum dritten Mal in Folge im Minus

Der Dow Jones fiel um 0,22 Prozent auf 53.343 Punkte, der S&P 500 verlor 0,69 Prozent und der Nasdaq gab um 1,33 Prozent nach. Steigende Anleiherenditen und Ölpreise treiben Anleger aus riskanteren Aktien.

Foto: Wikipedia (Nasdaq)
Kurz gesagt
  • Der Dow Jones fiel um 0,22 Prozent auf 53.343 Punkte, der S&P 500 verlor 0,69 Prozent und der Nasdaq gab um 1,33 Prozent nach.
  • Die Rendite auf 30-jährige US-Staatsanleihen erreichte den höchsten Intraday-Wert seit 2007 (5,337 Prozent).
  • Der Technologiesektor fiel im Durchschnitt um 1,9 Prozent, der PHLX-Index der Chiphersteller stürzte um 5 Prozent ab.
  • Der Energiesektor stieg im Durchschnitt um 1,8 Prozent aufgrund der steigenden Ölpreise.

Die amerikanischen Börsen verzeichneten den dritten Rückgangstag in Folge, und die wichtigsten Indizes schlossen am 18. August 2026 im Minus. Der Dow Jones verlor 0,22 Prozent auf 53.343 Punkte, der S&P 500 fiel um 0,69 Prozent auf 7.691 Punkte, während der Nasdaq um 1,33 Prozent auf 26.289 Punkte nachgab.

Öl und Anleihen drücken den Markt nach unten

Im Fokus der Anleger standen die Ölpreise, die weiter stiegen, da es keine Fortschritte bei den Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran gibt. Aus diesem Grund bleibt die Straße von Hormus, ein wichtiger Weg für den Ölexport aus dem Nahen Osten, weiterhin geschlossen. Steigende Ölpreise könnten die Inflation anheizen, was die Zentralbanken weltweit, einschließlich der US-Notenbank Fed, zu Zinserhöhungen zwingen könnte.

Aus diesem Grund steigen die Renditen auf US-Staatsanleihen. Die Rendite auf 30-jährige Anleihen erreichte den höchsten Intraday-Wert seit 2007, nämlich 5,337 Prozent, berichtet das Wall Street Journal. Steigende Renditen wirken sich traditionell negativ auf den Aktienmarkt aus, insbesondere auf den Technologiesektor.

Dominoeffekt: Von Verhandlungen zu Technologieaktien

Burns McKinney, Portfoliomanager bei NFJ Investment Group, beschrieb die Kettenreaktion, die den Markt belastet.

"Das ist wie ein Dominoeffekt. Die Friedensverhandlungen kommen nicht voran, was zu steigenden Ölpreisen führt. Das wiederum führt zu höherer Inflation und steigenden Anleiherenditen. Und immer wenn die Renditen steigen, geraten Technologieaktien unter Druck", sagte McKinney gegenüber Tportal.

Seine Worte wurden auch in den Zahlen bestätigt. Die Aktien im Informations- und Technologiesektor fielen im Durchschnitt um 1,9 Prozent, wobei Chiphersteller wie Nvidia und Micron Technology am stärksten unter Druck gerieten. Der PHLX-Index der Chiphersteller stürzte sogar um 5 Prozent ab.

Energiesektor als einziger Gewinner

Auf der anderen Seite stiegen die Aktien im Energiesektor, angetrieben durch die steigenden Ölpreise, im Durchschnitt um 1,8 Prozent. Das war ein seltener Lichtblick auf einem ansonsten roten Markt.

Europa folgt dem negativen Trend

Auch die europäischen Börsen blieben nicht verschont. Eine Ausnahme war der Londoner FTSE-Index, der um 0,07 Prozent auf 10.728 Punkte zulegte. Der Frankfurter DAX verlor 0,80 Prozent auf 26.128 Punkte, und der Pariser CAC fiel um 0,82 Prozent auf 8.509 Punkte.

Obwohl die Nachricht keinen direkten Bezug zu Kroatien hat, wirken sich die global steigenden Ölpreise und Anleiherenditen indirekt auf die kroatische Wirtschaft aus, durch höhere Energiekosten und eine möglicherweise restriktivere Geldpolitik.

Häufige Fragen
Warum sind die US-Aktien den dritten Tag in Folge gefallen? +
Wegen steigender Ölpreise und Anleiherenditen, ausgelöst durch das Scheitern der Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran und die geschlossene Straße von Hormus.
Wie hoch war die Rendite auf 30-jährige US-Staatsanleihen? +
Die Rendite erreichte den höchsten Intraday-Wert seit 2007, nämlich 5,337 Prozent.
Welcher Sektor fiel am stärksten, und welcher stieg? +
Der Informations- und Technologiesektor fiel am stärksten (im Durchschnitt 1,9 Prozent), während der Energiesektor im Durchschnitt um 1,8 Prozent zulegte, angetrieben durch die steigenden Ölpreise.
Wie haben die europäischen Börsen abgeschnitten? +
Der Londoner FTSE legte um 0,07 Prozent zu, während der Frankfurter DAX und der Pariser CAC um 0,80 Prozent bzw. 0,82 Prozent fielen.

Anmelden

Zum Kommentieren müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Kommentare (0)
Noch keine Kommentare. Sei der Erste!
Suchen
Beliebt
Anmelden
Startseite
5MIN.hr als bevorzugte Quelle festlegen
Folge uns in den sozialen Medien
Kategorien