Die UEFA hat am Montag, dem 3. August 2026, im schweizerischen Nyon die Auslosung für die Play-offs der Champions League sowie für die Qualifikation zur Europa- und Conference League durchgeführt. Die Auslosung bot ein klareres Bild über die potenziellen Gegner für zahlreiche europäische Klubs, einschließlich Dinamo Zagreb und mehrerer schottischer Vertreter.
Dinamo steht ein schwerer Weg zur Champions League bevor
Bevor Dinamo überhaupt über die Play-offs nachdenken kann, muss es zunächst den litauischen Klub Kauno Žalgiris in der dritten Qualifikationsrunde überwinden. Das erste Spiel findet am Dienstag, dem 4. August 2026, um 20 Uhr im Maksimir statt, das Rückspiel eine Woche später, am 11. August, um 19 Uhr in Litauen. Die Mannschaft von Trainer Mario Kovačević hatte in der zweiten Runde den Schweizer Klub Thun mit insgesamt 4:3 nach Verlängerung ausgeschaltet.
Wenn Dinamo die Mannschaft von Željko Sopić, dem kroatischen Trainer, besiegt, ist Dinamo in den Play-offs gesetzt. Die Auslosung ergab fünf mögliche Gegner: den österreichischen LASK, den norwegischen Viking sowie die Sieger der Duelle Ararat Armenia (Armenien) gegen Celje (Slowenien), Levski (Bulgarien) gegen Kairat (Kasachstan) und Aarhus (Dänemark) gegen Sabah (Aserbaidschan).
Laut Transfermarkt wird der Wert von Dinamo auf 65,61 Millionen Euro geschätzt. Von den potenziellen Gegnern sind LASK (43,9 Millionen Euro) und Viking (47,48 Millionen Euro) am nächsten, während Ararat Armenia (8,47 Millionen Euro) und Celje (13,78 Millionen Euro) finanziell am schwächsten sind. Die ersten Play-off-Spiele finden am 18. und 19. August statt, die Rückspiele am 25. und 26. August 2026.
Was passiert, wenn Dinamo gegen Žalgiris ausscheidet?
Eine Niederlage gegen Kauno Žalgiris würde nicht das Ende der europäischen Saison bedeuten. Dinamo würde in diesem Fall in die Play-offs der Europa League wechseln, wo es nicht gesetzt wäre, da der Koeffizient des schwächeren Klubs aus dem Paar berücksichtigt wird. Sollte es auch diese Hürde nicht überwinden, qualifiziert es sich direkt für die Hauptphase der Conference League.
Rangers droht eine europäische Falle
Die Auslosung der Europa League hat auch für die schottischen Vertreter ein klareres Bild ergeben. Rangers muss in der dritten Qualifikationsrunde den polnischen Klub Jagiellonia Białystok ausschalten. Bei Erfolg könnten in der nächsten Phase der norwegische Lillestrøm oder der Sieger des Duells zwischen dem nordirischen Larne und Iberia 1999 aus Georgien warten.
Eine zusätzliche Gefahr stellen die Verlierer aus der Champions-League-Qualifikation dar. Rangers könnte also gegen den Verlierer des Duells Levski Sofia gegen Kairat Almaty spielen oder gegen den Unterlegenen aus der Begegnung zwischen dem schwedischen Mjällby und Slovan Bratislava.
Hearts trifft auf Benfica, und auch Dinamo ist im Spiel
Hearts hat nach dem Ausscheiden aus der Champions-League-Qualifikation eine äußerst schwere Aufgabe erhalten, den portugiesischen Klub Benfica. Den Sieger dieses Duells erwartet einer von vier möglichen Gegnern: der griechische OFI aus Kreta, der Sieger der Begegnung zwischen Thun und Víkingur aus Reykjavík, der Verlierer aus dem Duell AGF Aarhus gegen Sabah oder der Verlierer aus der Begegnung zwischen Dinamo und Kauno Žalgiris. Genau wegen dieser letzten Option werden auch kroatische Fans die Auslosung der Europa League mit besonderer Aufmerksamkeit verfolgen.
Die Auslosung der Conference League fand um 13 Uhr statt, und früher am Tag hatte Celtic um 11 Uhr britischer Sommerzeit seine potenziellen Gegner in der Champions-League-Qualifikation erfahren.