Selenskyj zu seinem ersten Besuch in Serbien mit Vučić
Der ukrainische Präsident ist in Belgrad gelandet, empfangen von der Energieministerin. Das Treffen mit Vučić ist für morgen geplant.
Der ukrainische Präsident ist in Belgrad gelandet, empfangen von der Energieministerin. Das Treffen mit Vučić ist für morgen geplant.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist am Donnerstag, dem 7. August 2026, zu seinem ersten offiziellen Besuch in Serbien eingetroffen. Am Flughafen "Nikola Tesla" in Belgrad landete er kurz vor 18 Uhr, wo ihn die serbische Energieministerin Dubravka Đedović Handanović mit rotem Teppich und angetretener Garde der Serbischen Armee empfing.
Dies ist Selenskyjs erster Besuch in Serbien seit seinem Amtsantritt als Präsident der Ukraine im Jahr 2019 und der erste seit Beginn der russischen Invasion in die Ukraine im Jahr 2022.
Selenskyj bestätigte auf seinem offiziellen Telegram-Kanal, dass für Donnerstag und Freitag, den 8. August, wichtige Verhandlungen geplant sind. "Ich bin mit meinem Team in Serbien angekommen. Heute und morgen sind wichtige Gespräche geplant - mit Präsident Aleksandar Vučić und Premierminister Đuro Macut", schrieb Selenskyj.
Der ukrainische Präsident kündigte an, dass die Hauptthemen der Ausbau der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern, die Beziehungen zur Europäischen Union sowie Sicherheitsfragen sein werden. "Wir werden über den Ausbau der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen unseren Ländern, die Beziehungen zur Europäischen Union und andere Dinge sprechen, die unseren Völkern nützen können, sowie über Sicherheitsfragen. Die Ukraine ist immer bereit, konstruktiv zu arbeiten, zum gegenseitigen Nutzen und mit gegenseitigem Respekt", so Selenskyj über Telegram.
Der Besuch findet statt, während die Ukraine weiterhin unter russischen Angriffen leidet. Nur einen Tag zuvor, am Mittwoch, dem 6. August, betonte Selenskyj auf Twitter, dass die "Herausforderung Nummer eins" die Eindämmung russischer Angriffe sei. "Die Vereinigten Staaten wissen genau, was wir brauchen, und dass es sich nicht um etwas Abstraktes handelt. Es geht um den Schutz von Leben. Das sind echte Menschen, einzelne Leben. Es braucht Unterstützung für die Luftverteidigung, und das erfordert politische Entscheidungen. Auch in Europa. Und in den G7-Ländern", schrieb Selenskyj damals.
Dieser Besuch stellt einen bedeutenden diplomatischen Schritt dar, angesichts der historisch engen Beziehungen Serbiens zu Russland und seiner Position außerhalb der EU-Sanktionen gegen Moskau.