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Frau verliert Tausende Euro bei falschem Online-Kredit

Die Polizeiinspektion Križevci ermittelt, nachdem eine 45-Jährige auf einen Betrug mit einem Schnellkredit hereingefallen ist. Sie überwies mehrfach Geld an eine unbekannte Person, erhielt den versprochenen Kredit jedoch nie.

Foto: Yura Forrat na Pexels
Kurz gesagt
  • Eine 45-Jährige verlor mehrere tausend Euro beim Versuch, einen schnellen Online-Kredit zu erhalten.
  • Sie überwies mehrfach Geld an eine unbekannte Person, erhielt den Kredit jedoch nie.
  • Die Polizeiinspektion Križevci ermittelt und warnt die Bürger vor den Gefahren von Online-Kreditbetrug.

Der Versuch, finanzielle Probleme schnell über das Internet zu lösen, wurde für eine 45-jährige Frau aus der Region Križevci zum Albtraum. Nachdem sie im Juli dieses Jahres eine Anzeige für einen Kredit gefunden und Kontakt mit einer unbekannten Person aufgenommen hatte, überwies sie mehrfach Geld auf ein bereitgestelltes Bankkonto, doch der versprochene Kredit ging nie auf ihrem Konto ein.

Als sie erkannte, dass sie betrogen worden war, meldete sie den Fall der Polizei. Die Beamten der Polizeiinspektion Križevci führen nun eine kriminalpolizeiliche Untersuchung wegen Betrugs durch. Nach bisherigen Erkenntnissen verlor die Geschädigte mehrere tausend Euro.

Wie der Betrug ablief

Nach Informationen der Polizei stieß die Frau im Internet auf eine verlockende Anzeige, die eine schnelle und unkomplizierte Abwicklung eines Kredits versprach. Nach dem ersten Kontakt verlangte die unbekannte Person auf der anderen Seite Geldüberweisungen unter dem Vorwand, verschiedene Bearbeitungs- und Abwicklungskosten für den Kredit zu decken.

Die Geschädigte tätigte mehrfach die geforderten Überweisungen auf ein bestimmtes Bankkonto, doch der Kredit wurde ihr nie ausgezahlt. Erst dann wurde ihr bewusst, dass sie Opfer eines ausgeklügelten Internetbetrugs geworden war.

Polizei appelliert an die Bürger

Anlässlich dieses Falles richtete die Polizei eine Warnung an alle Bürger, bei der Vereinbarung jeglicher Finanzdienstleistungen über das Internet besonders vorsichtig zu sein. Besonderes Augenmerk liegt auf Anzeigen, die eine schnelle Kreditabwicklung mit minimalen Bedingungen versprechen.

"Bevor Sie Geld überweisen, prüfen Sie, wer hinter der Anzeige steht und ob es sich um ein echtes und zugelassenes Finanzinstitut handelt", so die Polizei. Den Bürgern wird geraten, kein Geld an unbekannte Personen zu senden und keine Fotos von Ausweisdokumenten, Bankkontodaten, Karten, PINs, Einmalpasswörtern oder andere vertrauliche Informationen preiszugeben.

So schützen Sie sich

Die Polizei betont, dass die Grundregel lautet: Wenn ein Angebot zu gut klingt, um wahr zu sein, ist es das fast sicher auch. In solchen Situationen sollten vor jeder Überweisung alle Umstände zusätzlich geprüft werden. Besonders verdächtig ist, wenn vor der Auszahlung des Kredits die Zahlung verschiedener Gebühren, Provisionen oder anderer Kosten auf private oder unbekannte Bankkonten verlangt wird.

Wenn Bürger den Verdacht haben, selbst Opfer eines Betrugs oder einer anderen rechtswidrigen Handlung geworden zu sein, können sie den Vorfall der Polizei unter der Nummer 192 melden. "Rechtzeitige Information, Vorsicht und Prüfung vor der Überweisung sind der beste Schutz vor Internetbetrug", so die Polizei abschließend.

Häufige Fragen
Wie wurde die 45-Jährige betrogen? +
Sie fand eine Anzeige für einen schnellen Online-Kredit, kontaktierte eine unbekannte Person, die unter dem Vorwand der Kreditabwicklung mehrere Überweisungen auf ein Bankkonto verlangte, doch den Kredit erhielt sie nie.
Wie viel Geld hat sie verloren? +
Nach Angaben der Polizei verlor die Geschädigte mehrere tausend Euro.
Was rät die Polizei den Bürgern? +
Vorsicht bei Anzeigen für schnelle Kredite, kein Geld im Voraus an unbekannte Personen überweisen und keine persönlichen oder Bankdaten weitergeben. Wenn ein Angebot zu gut klingt, um wahr zu sein, handelt es sich wahrscheinlich um Betrug.
Wem kann man einen Verdacht auf Online-Betrug melden? +
Den Fall kann man der nächsten Polizeidienststelle oder telefonisch unter der Nummer 192 melden.

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