HR EN DE
NEWS SPORT BIZNIS SCENA LIFESTYLE TECH

926 Hektar Staatsland

Bürgermeister Orlić enthüllt: Bei den bisherigen Ausschreibungen wurden 640 Hektar vergeben, das Interesse an der Pacht reißt nicht ab. Olivenbauer Lupieri erklärt, warum dies ein Generationenprojekt ist.

Foto: Wikipedia (Vodnjan)
Kurz gesagt
  • Landwirten in Istrien wurden mehr als 15.000 Hektar Staatsland zugeteilt, das größte Interesse herrscht in Vodnjan.
  • Bürgermeister Igor Orlić erklärte, dass bei den bisherigen Ausschreibungen 640 Hektar vergeben wurden, weitere 926 Hektar stehen zur Verfügung.
  • Olivenbauer Andrea Lupieri betont, dass langfristige Pacht entscheidend ist, da der Olivenanbau ein Generationenprojekt ist, das sich erst nach etwa zehn Jahren lohnt.
  • Bewirtschaftetes Land reduziert das Brandrisiko, was ein zusätzlicher Vorteil für die lokale Gemeinschaft ist.

Während sich Landwirte in vielen Teilen Kroatiens um jeden Quadratmeter Ackerland bemühen, wird in Istrien über Land in einem ganz anderen Ton gesprochen. Dort wurden Landwirten mehr als 15.000 Hektar Staatsland zugeteilt, und der Mittelpunkt des Interesses ist Vodnjan geworden. Diese Gemeinde führt bei der Verpachtung von Land an, und gerade läuft eine neue Runde der Angebotseinholung, die die nächsten 40 Tage dauern wird.

Von Olivenanbau bis zu neuen Kulturen

Die Geschichte des Phänomens von Vodnjan wurde von der HRT-Regionalsendung aufgegriffen, die einige der größten familiengeführten Bio-Olivenbauern des Landes besuchte. Andrea Lupieri, ein 46-jähriger Landwirt, pachtet bereits 40 Hektar staatliches Ackerland, meldet sich aber auch bei jeder neuen Ausschreibung unter den Ersten. Der Grund ist einfach und langfristig.

"Uns passt eine möglichst lange Pacht, denn dann lohnt es sich für uns. Wir haben hier Rodung, Bodenvorbereitung... besonders im Olivenanbau, denn das ist ein Generationenprojekt, etwas, in das man jetzt investiert, und jemand anderes wird erst in etwa zehn Jahren davon profitieren. Ich bin 46 Jahre alt, das wird also für andere Generationen sein", sagte Lupieri in der HRT-Regionalsendung.

Seine Geschichte zeichnet ein größeres Bild: Landwirte suchen kein Land für schnellen Gewinn, sondern für Investitionen in die Zukunft, die sich erst für die nächsten Generationen auszahlen.

Konkrete Zahlen: 390 Verträge und 640 Hektar

Der Bürgermeister von Vodnjan, Igor Orlić, nannte gegenüber HRT konkrete Zahlen, die das Ausmaß des Interesses zeigen. "Mit 390 unterzeichneten Verträgen haben wir in den letzten zwei, drei Ausschreibungen 640 Hektar vergeben", erklärte er. Doch das ist noch nicht das Ende der Geschichte. "Wir haben noch 926 Hektar Ackerland im Besitz der Republik Kroatien zur Verfügung, natürlich bewirtschaftbares Land, auf dem jede Kultur angebaut werden kann", fügte Orlić hinzu.

Diese Daten zeigen, dass Vodnjan in nur wenigen Ausschreibungen bedeutende Flächen von Staatsland in Nutzung gebracht hat, und das Potenzial für weiteres Wachstum ist weiterhin groß. Das Interesse der Landwirte reißt nicht ab, und die gerade eröffnete neue Ausschreibung sollte zeigen, wie groß der Appetit auf die verbleibenden fast tausend Hektar ist.

Mehr als Landwirtschaft: Schutz vor Bränden

Neben dem wirtschaftlichen Nutzen für die Landwirte und der Entwicklung der lokalen Gemeinschaft hat die Bewirtschaftung von Brachland einen zusätzlichen, oft übersehenen Wert. Wie bei HRT betont wird, garantieren bewirtschaftete Flächen einen besseren Schutz vor Bränden. Verlassene und unbewirtschaftete Flächen beeinträchtigen nicht nur das Stadt- oder Gemeindebild, sondern stellen auch eine große Gefahr während der Sommersaison dar. Durch die Verpachtung von Land fördert Vodnjan gleichzeitig die landwirtschaftliche Produktion und wirkt präventiv auf die Sicherheit der Region.

Der gesamte Videobeitrag der HRT-Regionalsendung wurde am 3. August 2026 veröffentlicht, und die Tageszeitung Jutarnji list veröffentlichte einen Tag später, am 4. August, einen ausführlicheren Artikel über das Rekordinteresse an staatlichem Ackerland in dieser istrischen Kleinstadt.

Häufige Fragen
Wie viel Staatsland wurde in Vodnjan bereits vergeben? +
In den letzten zwei bis drei Ausschreibungen wurden 390 Verträge unterzeichnet und 640 Hektar Ackerland vergeben.
Wie viel staatliches Ackerland ist in Vodnjan noch verfügbar? +
Es sind noch 926 Hektar bewirtschaftbares Ackerland im Besitz der Republik Kroatien verfügbar.
Warum ist langfristige Pacht für Olivenbauern wichtig? +
Der Olivenanbau ist ein Generationenprojekt; Investitionen in Rodung und Bodenvorbereitung lohnen sich erst nach zehn oder mehr Jahren, daher bietet eine lange Pacht Sicherheit für die Investition.
Welchen zusätzlichen Nutzen bringt die Bewirtschaftung von Brachland? +
Neben dem wirtschaftlichen Nutzen garantiert bewirtschaftetes Land einen besseren Schutz vor Bränden, was besonders in den Sommermonaten wichtig ist.

Anmelden

Zum Kommentieren müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Kommentare (0)
Noch keine Kommentare. Sei der Erste!
Traži
Popularno
Nedavno pretraživano
helsinški sporazum
liga prvaka
digitalni mediji
Anmelden
Startseite
Prati nas na Googleu
Kategorien