Zollbeamte des Grenzzollamts Flughafen und Post haben eine verdächtige Kuriersendung aus Kanada aussortiert. Auf der Zollerklärung stand, dass sich in dem Paket Damentaschen und Geldbörsen befänden, doch die eingehende Kontrolle ergab einen ganz anderen Inhalt.
Schwarze Folie verbarg 10,54 Kilogramm Droge
Statt Modeaccessoires fanden die Zöllner ein Stück Ware unbekannten Inhalts, das in schwarze Folie gewickelt war. Nach dem Öffnen stellte sich heraus, dass es sich um das Rauschgift Marihuana handelte, mit einem Gesamtgewicht von 10,54 Kilogramm.
"Bei der Kontrolle der Sendung wurde festgestellt, dass sich darin nicht die deklarierte Ware befand, sondern ein Stück Ware unbekannten Inhalts, in schwarze Folie gewickelt. Die eingehende Prüfung ergab, dass es sich um das Rauschgift Marihuana handelt, mit einem Gesamtgewicht von 10,54 Kilogramm", teilte die Zollverwaltung mit.
Fall vom Innenministerium übernommen
Nach der Entdeckung wurde das Paket Beamten des Innenministeriums (MUP) übergeben. Nach Informationen der Zollverwaltung läuft die kriminalpolizeiliche Untersuchung und umfasst sowohl den Absender als auch den Empfänger der Sendung.
Dies ist nicht das erste Mal, dass Zöllner Sendungen mit gefälschter Dokumentation abfangen, doch die Menge von über 10 Kilogramm Marihuana stellt einen erheblichen Schlag gegen den Schmuggelring dar, der versuchte, den internationalen Postverkehr für den Drogenschmuggel nach Kroatien zu nutzen.