Der Dokumentarfilm "Jugo geht nach Amerika" der Regisseure Filip Grujić und Aleksa Borković startet am 17. August 2026 in kroatischen Kinos, wie HRT Magazin berichtet. Die serbisch-kroatische Koproduktion, die vom Restart-Label vertrieben wird, hatte ihre Weltpremiere im März 2026 auf dem Internationalen Dokumentarfilmfestival CPH in Kopenhagen und eröffnete im Mai das Beldocs-Festival in Belgrad, wo sie den Publikumspreis für den besten europäischen Dokumentarfilm gewann.
Worum geht es in "Jugo geht nach Amerika"?
Es handelt sich um einen Dokumentarfilm auf der Straße, der, wie HRT Magazin schreibt, eine Gruppe von Protagonisten begleitet, die in den 1990er Jahren in Serbien geboren wurden. Während eines Sommers reisen sie von New York nach Los Angeles in einem Yugo, 33 Jahre nachdem der letzte Yugo in die USA importiert wurde. Die Reise erstreckt sich durch 23 US-Bundesstaaten und über 10.000 zurückgelegte Kilometer. Der Film erkundet gleichzeitig Nostalgie, Erwachsenwerden und die Suche nach Identität.
Von Pula bis Sarajevo: Festivalreise
Die kroatische Premiere feierte der Film auf dem Pula Film Festival mit hervorragenden Kritiken, die regionale Premiere fand außerhalb des Wettbewerbs im Dokumentarfilmprogramm des Sarajevo Film Festival statt. Die Stärke der Geschichte und die visuelle Handschrift verschafften ihm bereits vor dem regulären Kinostart eine beachtliche Stellung.
Kinoprogramm und Autorengespräche
Die Verteilung beginnt in Dalmatien im Rahmen der Kino Mediteran, am 17. August in Split, und wandert dann weiter nach Supetar auf Brač, Šibenik, Zadar, Hvar, Jelsa und Bol auf Brač. Für den 26. August ist die Zagreber Premiere auf der Sommerbühne Tuškanac angekündigt, einen Tag später, 27. August, kommt der Film ins Kino Edison in Karlovac. Bei allen genannten Vorführungen werden die Regisseure Filip Grujić und Aleksa Borković anwesend sein.
Wer steckt hinter dem Film
Filip Grujić ist Schriftsteller, Dramaturg und Assistent an der Fakultät für Dramatische Künste in Belgrad, während Aleksa Borković Kameramann und Regisseur von Musikvideos, Spielfilmen und Dokumentarfilmen ist. Produziert wurde der Film von der Firma Naked aus Serbien, Koproduzenten sind Restart aus Kroatien, Familie Šolak, United Media sowie Filip Grujić selbst.
Dokumentarfilm "Die Lektionen meines Vaters" unter den Sternen und Ankündigung von DOKUart
Film- und Naturfreunde erwartet am Samstag, 1. August 2026, ein besonderer Sommerabend im Ausflugsgebiet "Vrata Bilogore" in Maglenča, wie Klikni.hr berichtet. Um 20.30 Uhr wird der Dokumentarfilm "Die Lektionen meines Vaters" der Regisseurin Dalija Dozet gezeigt. Der Filmessay erkundet ihre Beziehung zu ihrem verstorbenen Vater und basiert auf Hunderten von Stunden aufgenommenem Material, von Familienaufnahmen und Aufnahmen der Stadt Osijek aus den 1980er Jahren bis hin zu Reiseaufnahmen. Die Vorführung wird gleichzeitig die erste Vorstellung des Programms des 21. DOKUart-Festivals sein, das in diesem Jahr vom 3. bis 9. Oktober 2026 in Bjelovar stattfindet.