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Drama im Ärmelkanal: 157 Migranten gerettet

Die Passagiere waren gezwungen, an der Grenze zwischen französischen und britischen Gewässern ins Meer zu springen. Alle wurden gerettet, keine Opfer gemeldet.

Foto: Wikipedia (La Manche)
Kurz gesagt
  • 157 Migranten wurden gerettet, nachdem ihr Boot im Ärmelkanal Feuer gefangen hatte.
  • Die Passagiere sprangen an der Grenze zwischen französischen und britischen Gewässern ins Meer.
  • Die Ursache des Feuers war ein brennender Motor, es gab keine Opfer.
  • Dies ist eine der größten Rettungsaktionen seit Beginn der Migrantenkrise im Ärmelkanal 2018.

Französische und britische Schiffe haben am Dienstagmorgen 157 Migranten gerettet, nachdem ihr Boot während eines gefährlichen Versuchs, den Ärmelkanal zu überqueren, Feuer gefangen hatte. Der Vorfall ereignete sich direkt an der Grenze der Hoheitsgewässer beider Länder, was eine sofortige Rettungsaktion auf beiden Seiten auslöste.

Nach Angaben der Präfektur des Departements Pas-de-Calais war die Situation äußerst dramatisch. "Das kleine Boot fing an der Grenze zwischen französischen und britischen Gewässern Feuer, was dazu führte, dass die Passagiere ins Meer sprangen", teilten die lokalen Behörden der Nachrichtenagentur AFP mit. Sie fügten hinzu, dass es "im Moment" keine gemeldeten Opfer gebe. Nach Informationen der französischen Marinepräfektur Ärmelkanal und Nordsee, die BBC News übermittelte, war die Ursache des Feuers der Motor des Bootes.

Schnelle Reaktion rettete Leben

Die Operation gilt als eine der größten Rettungsaktionen auf See seit Beginn der Überfahrten über den Ärmelkanal in unsicheren, improvisierten Booten im Jahr 2018. Der kommissarische Kommandant der Küstenwache, John Craig, wurde von dem britischen Premierminister Andy Burnham und der Ministerin für Grenzsicherheit und Asyl, Anne Turley, begleitet, die sich zu diesem Zeitpunkt zu einem Besuch bei der Küstenwache aufhielten.

Anhaltender Migrationsdruck

Dieses Ereignis unterstreicht erneut den anhaltenden Druck an den Grenzen der Europäischen Union. Obwohl Kroatien von dieser Route nicht direkt betroffen ist, steht es als EU-Mitglied vor ähnlichen Herausforderungen bei der Bewältigung der Migration an seinen Grenzen. Der Ärmelkanal bleibt eine der tödlichsten Migrationsrouten in Europa, und solche Vorfälle lösen regelmäßig Debatten über die Sicherheit und Humanität der aktuellen Politik aus.

Häufige Fragen
Wie viele Migranten wurden bei dem Vorfall gerettet? +
Französische und britische Schiffe retteten 157 Migranten.
Was verursachte das Feuer an Bord? +
Nach Angaben der französischen Marinepräfektur war die Ursache des Feuers ein brennender Motor des Bootes.
Gibt es Tote bei diesem Vorfall? +
Nach Angaben der Präfektur Pas-de-Calais wurden zum Zeitpunkt der Berichterstattung keine Opfer gemeldet.
Seit wann gibt es solche gefährlichen Überfahrten über den Ärmelkanal? +
Größere Rettungsaktionen auf See werden seit 2018 verzeichnet, als die Überfahrten in unsicheren Booten begannen.

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