Die Gespanin von Karlovac, Martina Furdek-Hajdin, hat am Montag, dem 3. August 2026, eine Entscheidung über das Verbot von Feuer im Freien auf dem gesamten Gebiet der Gespanschaft getroffen. Das Verbot tritt sofort in Kraft und gilt bis zum 30. September 2026, bestätigten sie aus der Gespanschaft gegenüber Kaportal.
Präventivmaßnahme wegen extremer Hitze
Die Entscheidung wurde als Reaktion auf die extremen Wetterbedingungen getroffen, die das gesamte Gebiet der Gespanschaft Karlovac erfasst haben. Aus der Gespanschaft wurde erklärt, dass es sich um "eine präventive Maßnahme handelt, um die Gefahr der Entstehung und Ausbreitung von Bränden im Freien zu verringern".
Das Verbot umfasst ein breites Spektrum an Orten: Das Anzünden von Feuer ist auf landwirtschaftlichen Flächen, in geschützten Naturgebieten, in Wäldern und auf Waldflächen sowie auf Flächen in unmittelbarer Nähe von Wäldern nicht gestattet. Darüber hinaus gilt das Verbot auch für Flächen, auf denen sich Gebäude öffentlicher und geschäftlicher Nutzung befinden, Abfalldeponien, Stadtparks, Hausgärten und alle anderen Freiflächen.
Grillen weiterhin erlaubt, mit Vorsichtsmaßnahmen
Trotz des umfassenden Verbots betonten sie aus der Gespanschaft, dass sich die Entscheidung nicht auf das Anzünden von Feuer in typischen Feuerstellen bezieht, die zur Zubereitung von Speisen errichtet wurden. Mit anderen Worten: Die Bürger können weiterhin Grills benutzen, jedoch mit der Verpflichtung, präventive Schutzmaßnahmen zu ergreifen. "Diese Entscheidung bezieht sich nicht auf das Anzünden von Feuer in typischen Feuerstellen, die zur Zubereitung von Speisen errichtet wurden, wobei auf die Durchführung präventiver Schutzmaßnahmen zu achten ist", heißt es in der Mitteilung der Gespanschaft, die Kaportal übermittelt.
Damit wird den Bürgern eine klare Botschaft gesendet, die Brandgefahr ernst zu nehmen, aber auch das alltägliche Bedürfnis nach der Zubereitung von Speisen im Freien während der Sommermonate zu berücksichtigen.