Falsche Polizisten betrogen Osijekerin um 2300 Euro, Betrüger mit 23.000 Euro Schaden entlarvt
Polizei deckt in zwei getrennten Fällen Betrug im Geschäftsverkehr und zum Nachteil einer älteren Person auf.
Polizei deckt in zwei getrennten Fällen Betrug im Geschäftsverkehr und zum Nachteil einer älteren Person auf.
Polizeibeamte in Slavonski Brod und Osijek haben die kriminalistischen Ermittlungen in zwei getrennten Betrugsfällen abgeschlossen und die Identitäten der Verdächtigen aufgedeckt, die ein Handelsunternehmen um mehr als 23.000 Euro bzw. eine 88-jährige Osijekerin um 2300 Euro geschädigt haben.
Die Polizeidirektion Brod-Posavina gab am 5. August 2026 bekannt, dass sie die kriminalistischen Ermittlungen gegen einen 37-Jährigen abgeschlossen hat, der des Betrugs im Geschäftsverkehr verdächtigt wird. Nach den festgestellten Tatsachen hat er als verantwortliche Person eines Handelsunternehmens aus dem Zuständigkeitsbereich dieser Polizeidirektion im vergangenen Jahr den Verkauf von landwirtschaftlichem Betriebsmittel an ein anderes Handelsunternehmen vereinbart.
Nachdem der Käufer den vereinbarten Betrag überwiesen hatte, lieferte der 37-Jährige weder die Ware noch erstattete er das Geld zurück. Dadurch entstand dem geschädigten Unternehmen ein materieller Schaden in Höhe von mehr als 23.000,00 Euro. Gegen den Verdächtigen wird eine besondere Meldung an die Staatsanwaltschaft in Slavonski Brod als Ergänzung zur Strafanzeige eingereicht.
Am selben Tag veröffentlichten Polizeibeamte der II. Polizeistation Osijek die Ergebnisse der Ermittlungen zum Betrug zum Nachteil der 88-jährigen Osijekerin. Sie stellten einen begründeten Verdacht fest, dass drei Männer im Alter von 38, 35 und 68 Jahren aus den Gespanschaften Zagreb und Virovitica-Podravina diese Straftat begangen haben.
Nach der Rekonstruktion des Geschehens rief eine unbekannte Person die Osijekerin telefonisch an und gab sich fälschlich als Polizeibeamter aus. Ihr wurde gesagt, sie habe jemandem 50 Euro für den Gang zum Geschäft gegeben, und dieser Geldschein sei eine Fälschung gewesen. Während das Gespräch noch andauerte, erschien ein Mann an der Adresse des Opfers, dem sie zur angeblichen "Überprüfung" der Geldscheine 23 Scheine zu je 100 Euro übergab. Für das übergebene Geld wurde ihr eine falsche Quittung ausgestellt.
Gegen die drei Verdächtigen wird eine Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft in Osijek eingereicht.