Medwed vor dem Sturm: Wir werden nicht aufhören, bis wir den letzten Vermissten gefunden haben
Der Minister für Veteranen rief zu einer würdevollen Feier in Knin auf und richtete eine starke Botschaft an die Familien der Vermissten.
Der Minister für Veteranen rief zu einer würdevollen Feier in Knin auf und richtete eine starke Botschaft an die Familien der Vermissten.
Die Vorbereitungen für die zentrale Feier zum 31. Jahrestag der militärisch-polizeilichen Operation "Sturm" in Knin sind abgeschlossen. Das Programm beginnt bereits um 6:30 Uhr mit einem Weckruf, der durch die Straßen der Stadt ziehen wird, und der Minister für Veteranen, Tomo Medwed, richtete eine starke Botschaft an die Familien, die noch immer nach ihren Angehörigen suchen.
"Ich glaube, dass Kroatien, wie in den letzten 30 Jahren, diesen großen Tag würdevoll, in Erinnerung und Dankbarkeit gegenüber den kroatischen Verteidigern begehen wird", sagte Medwed im Gespräch mit dem Journalisten von Nova TV, Ivan Krznarić, wie dnevnik.hr berichtet.
Der Minister hob besonders das Leid der Familien hervor, deren Mitglieder noch immer vermisst werden. "Alle Schrecken, die wir im Heimatkrieg erlebt haben, haben viele Familien getroffen. Und viele Familien erleben auch heute, wie damals, alle Tage schwer, besonders diesen Tag. Ich möchte sie mit der Botschaft ermutigen, dass wir niemals aufhören werden, nach ihrem Schicksal zu suchen, bis wir die letzte vermisste Person aus dem Heimatkrieg gefunden haben", so Medwed.
Diese Aussage kommt am Vorabend des Tages des Sieges und der Heimatdankbarkeit sowie des Tages der kroatischen Verteidiger, der traditionell am 5. August 2026 gefeiert wird.
Neben dem Rückblick auf die Operation "Sturm" betonte Medwed, dass man bei der Feier aller Schlachten des Heimatkrieges gedenken werde, mit Schwerpunkt auf der Verteidigung von 1991. "Und von hier aus Knin werden wir Dankesbotschaften an alle kroatischen Verteidiger richten, mit der klaren Botschaft, was unsere Regierung, was die Republik Kroatien heute für Kroatien tut, gestützt auf all jene Werte, die im Heimatkrieg aufgebaut wurden, nämlich unsere Einheit", sagte der Minister.
Er rief alle Bürger, die dazu in der Lage sind, auf, nach Knin zu kommen und den Sieg würdevoll zu feiern. Diejenigen, die nicht anreisen können, rief er dazu auf, dies an ihren Wohnorten zu tun.
Aufgrund des großen Interesses an der Teilnahme an der Feier sind alle Unterkunftskapazitäten in Knin ausgelastet. Die Organisatoren warnen, dass die Suche nach einer Unterkunft für Kurzentschlossene eine Herausforderung sein wird.