HR EN DE
NEWS SPORT BIZNIS SCENA LIFESTYLE TECH

Miletić schickte Božinović Standort und Fotos

Der Abgeordnete der Most-Partei forderte eine sofortige Untersuchung wegen des Verdachts illegaler Abfallentsorgung auf Staatsland in Udbina, die Umwelt und Gesundheit bedroht.

Foto: Wikipedia (Udbina)
Kurz gesagt
  • Marin Miletić meldete Minister Božinović eine neue verdächtige Abfalldeponie in Udbina.
  • Der Abgeordnete übermittelte dem Innenministerium Fotos und den genauen Standort des Abfalls, den er für gefährlich hält.
  • Er warnt, dass die Situation das Grundwasser und die Gesundheit der Menschen in Lika, Gacka und dem nördlichen Küstenland bedroht.
  • Er fordert eine sofortige Untersuchung und die Einbeziehung mehrerer staatlicher Inspektions- und Justizbehörden.

Marin Miletić, Abgeordneter der Most-Partei im kroatischen Parlament, forderte am Samstag Innenminister Davor Božinović zu dringendem Handeln auf, nachdem er über illegale Abfallentsorgung in Lika informiert worden war, auf Staatsland im Gebiet von Udbina. Wie er selbst angab, übermittelte er dem Ministerium den genauen Standort und Fotos, die er von Bürgern erhalten hatte. Es besteht der Verdacht, dass das abgelagerte Material die Umwelt, das Grundwasser und die Gesundheit der Menschen ernsthaft gefährden könnte.

Von den zuständigen Behörden wird gefordert, Art, Menge und Herkunft des Abfalls festzustellen sowie das Vorhandensein gefährlicher Stoffe, einschließlich PFAS-Verbindungen, zu untersuchen.

Anzeige einen Tag zuvor

Der Abgeordnete gab bekannt, dass er die Anzeige bereits am Freitag im kroatischen Parlament eingereicht hatte. "Ich habe gestern im kroatischen Parlament eine Anzeige gegen Minister Božinović eingereicht, wegen eines neuen mutmaßlichen Brennpunkts der Vergiftung von Menschen und Natur, nun auch in Udbina", erklärte Miletić und fügte hinzu, dass er dem Minister den genauen Standort und Fotos des illegal gelagerten Abfalls geschickt habe, der äußerlich dem aus den Silos in Gospić ähnele.

Vom Innenministerium wird gefordert, den Standort umgehend zu besichtigen, zu dokumentieren und gegebenenfalls zu sichern, um ein mögliches Entfernen von Spuren oder weitere Ablagerungen zu verhindern. Der verdächtige Abfall befindet sich angeblich auf einem Grundstück in der Katastralgemeinde Udbina, das im Eigentum der Republik Kroatien steht.

Drei Regionen bedroht

Miletić warnt, dass das Problem weit über den lokalen Rahmen hinausgeht und die Situation in Lika eine ernsthafte Bedrohung für Grundwasser, Boden, die Gesundheit der Menschen und die nationale Sicherheit darstellt, mit möglichen Auswirkungen auf die Regionen Lika, Gacka und das nördliche Küstenland. "Dies ist kein isolierter lokaler Vorfall mehr", betonte er.

Neben der Feststellung der potenziellen Gefahr und der Elemente einer Straftat wird auch die Identifizierung der Personen gefordert, die den Abfall an diesen Ort gebracht oder dort hinterlassen haben. In das gesamte Verfahren sollten laut Abgeordnetem die Staatliche Inspektionsbehörde, die Umweltinspektion, die zuständige Staatsanwaltschaft, der Zivilschutz sowie die lokalen und regionalen Selbstverwaltungsbehörden einbezogen werden.

Häufige Fragen
Wo befindet sich die neue verdächtige Abfalldeponie? +
Der verdächtige Abfall befindet sich auf Staatsland in der Katastralgemeinde Udbina in Lika.
Welche Gefahren gehen von diesem Abfall aus? +
Nach Angaben des Abgeordneten Miletić stellt der Abfall eine Bedrohung für das Grundwasser, den Boden und die Gesundheit der Menschen dar, mit möglichen Auswirkungen auf Lika, Gacka und das nördliche Küstenland.
Was hat Marin Miletić konkret vom Innenministerium gefordert? +
Er forderte die Feststellung von Art, Menge und Herkunft des Abfalls, die Untersuchung auf gefährliche Stoffe wie PFAS-Verbindungen sowie die Identifizierung der für die Ablagerung verantwortlichen Personen.
Welche Institutionen sollen in die Untersuchung einbezogen werden? +
Miletić fordert, dass neben dem Innenministerium auch die Staatliche Inspektionsbehörde, die Umweltinspektion, die zuständige Staatsanwaltschaft, der Zivilschutz sowie die lokalen und regionalen Selbstverwaltungsbehörden einbezogen werden.

Anmelden

Zum Kommentieren müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Kommentare (0)
Noch keine Kommentare. Sei der Erste!
Suchen
Beliebt
Nedavno pretraživano
helsinški sporazum
liga prvaka
digitalni mediji
Anmelden
Startseite
Prati nas na Googleu
Kategorien