Miletić schickte Božinović Standort und Fotos
Der Abgeordnete der Most-Partei forderte eine sofortige Untersuchung wegen des Verdachts illegaler Abfallentsorgung auf Staatsland in Udbina, die Umwelt und Gesundheit bedroht.
Der Abgeordnete der Most-Partei forderte eine sofortige Untersuchung wegen des Verdachts illegaler Abfallentsorgung auf Staatsland in Udbina, die Umwelt und Gesundheit bedroht.
Marin Miletić, Abgeordneter der Most-Partei im kroatischen Parlament, forderte am Samstag Innenminister Davor Božinović zu dringendem Handeln auf, nachdem er über illegale Abfallentsorgung in Lika informiert worden war, auf Staatsland im Gebiet von Udbina. Wie er selbst angab, übermittelte er dem Ministerium den genauen Standort und Fotos, die er von Bürgern erhalten hatte. Es besteht der Verdacht, dass das abgelagerte Material die Umwelt, das Grundwasser und die Gesundheit der Menschen ernsthaft gefährden könnte.
Von den zuständigen Behörden wird gefordert, Art, Menge und Herkunft des Abfalls festzustellen sowie das Vorhandensein gefährlicher Stoffe, einschließlich PFAS-Verbindungen, zu untersuchen.
Der Abgeordnete gab bekannt, dass er die Anzeige bereits am Freitag im kroatischen Parlament eingereicht hatte. "Ich habe gestern im kroatischen Parlament eine Anzeige gegen Minister Božinović eingereicht, wegen eines neuen mutmaßlichen Brennpunkts der Vergiftung von Menschen und Natur, nun auch in Udbina", erklärte Miletić und fügte hinzu, dass er dem Minister den genauen Standort und Fotos des illegal gelagerten Abfalls geschickt habe, der äußerlich dem aus den Silos in Gospić ähnele.
Vom Innenministerium wird gefordert, den Standort umgehend zu besichtigen, zu dokumentieren und gegebenenfalls zu sichern, um ein mögliches Entfernen von Spuren oder weitere Ablagerungen zu verhindern. Der verdächtige Abfall befindet sich angeblich auf einem Grundstück in der Katastralgemeinde Udbina, das im Eigentum der Republik Kroatien steht.
Miletić warnt, dass das Problem weit über den lokalen Rahmen hinausgeht und die Situation in Lika eine ernsthafte Bedrohung für Grundwasser, Boden, die Gesundheit der Menschen und die nationale Sicherheit darstellt, mit möglichen Auswirkungen auf die Regionen Lika, Gacka und das nördliche Küstenland. "Dies ist kein isolierter lokaler Vorfall mehr", betonte er.
Neben der Feststellung der potenziellen Gefahr und der Elemente einer Straftat wird auch die Identifizierung der Personen gefordert, die den Abfall an diesen Ort gebracht oder dort hinterlassen haben. In das gesamte Verfahren sollten laut Abgeordnetem die Staatliche Inspektionsbehörde, die Umweltinspektion, die zuständige Staatsanwaltschaft, der Zivilschutz sowie die lokalen und regionalen Selbstverwaltungsbehörden einbezogen werden.