Modrićs schelmischer Schachzug gegenüber dem türkischen Kapitän
Der kroatische Kapitän Luka Modrić ließ es sich nach seinem Comeback für Milan gegen Inter nicht nehmen, mit Hakan Calhanoglu zu scherzen, der sympathische Moment wurde schnell zum Hit.
Der kroatische Kapitän Luka Modrić ließ es sich nach seinem Comeback für Milan gegen Inter nicht nehmen, mit Hakan Calhanoglu zu scherzen, der sympathische Moment wurde schnell zum Hit.
Luka Modrić, Kapitän der kroatischen Fußballnationalmannschaft, kehrte im Trikot von Milan auf das Spielfeld zurück und zeigte sofort, dass er neben seiner Ballkünste auch seinen Humor nicht verloren hat. Im Freundschaftsspiel gegen den Stadtrivalen Inter, das im australischen Perth stattfand, kam Modrić in der 62. Minute für Youssouf Fofana ins Spiel. Die Partie endete 1:1, doch eine Szene nach dem Schlusspfiff erregte mehr Aufmerksamkeit als das Spiel selbst.
Der gut gelaunte Modrić verabschiedete sich von den Inter-Spielern, als er auf den türkischen Kapitän und Mittelfeldspieler Hakan Calhanoglu traf. Dieser war kürzlich in der Türkei wegen einer Haartransplantation, was der kroatische Mittelfeldspieler nicht unerwähnt ließ.
Modrić ging lächelnd auf ihn zu und tätschelte ihm in seiner unverwechselbaren Art sanft den Kopf. Calhanoglu verstand sofort, worauf Modrić anspielte, und reagierte ebenfalls mit einem Lächeln auf den Scherz. Die Begegnung war kurz und freundschaftlich, und die Szene zeigte die hervorragende Zusammenarbeit zwischen zwei erfahrenen Mittelfeldspielern.
Dieser sympathische Moment kommt zu einer Zeit, in der Modrić seinen Verbleib beim italienischen Spitzenklub bestätigt hat. Der kroatische Kapitän nutzte die Vertragsverlängerungsklausel bei Milan, die ihn bis Juni 2027 bindet. Damit sind die Spekulationen über ein mögliches Ende seiner Spielerkarriere nach der Weltmeisterschaft beendet, nach der er sich eine wohlverdiente Pause gegönnt hat.
Der Mittelfeldspieler, der bald seinen 41. Geburtstag feiern wird, setzt damit ein neues Kapitel seiner reichen Karriere fort, und nach seinem lockeren Auftritt in Perth zu urteilen, ist er bereit für alle Herausforderungen, die vor ihm liegen.