Die extreme Hitzewelle, die Teile Europas erfasst hat, lässt nicht nach. Während Österreich am Dienstag, dem 4. August 2026, mit 41°C die höchste jemals gemessene Temperatur verzeichnete, gab der Republikanische Hydrometeorologische Dienst (RHMZ) eine dringende Warnung für Serbien heraus und kündigte eine lange Periode unerträglicher Hitze mit nur einer kurzen Verschnaufpause Mitte des Monats an.
Höhepunkt der Hitzewelle bis zum 8. August
Nach den aktuellen Prognosen des RHMZ wird die Hitzewelle im Zeitraum vom 5. bis 8. August 2026 am stärksten ausgeprägt sein. In den meisten Orten Serbiens werden Tageshöchsttemperaturen um die 40 Grad erwartet. Besonders besorgniserregend ist, dass auch die Nächte keine Abkühlung bringen werden. In der Vojvodina und in Belgrad werden tropische Nächte erwartet, was bedeutet, dass die Temperaturen nicht unter 20 Grad fallen.
Eine ähnliche Situation herrscht auch in Österreich, wo laut einem Bericht der Agentur Anadolu die Meteorologen erwarten, dass der Höhepunkt der Hitzewelle am Dienstag und Mittwoch liegen könnte, wobei die Temperaturen am Mittwoch möglicherweise noch über dem Rekordwert liegen könnten.
Kurze Verschnaufpause vom 8. bis 13. August, dann ein neuer Temperaturschock
Vom 8. bis 13. August 2026 wird die Intensität der Hitze leicht nachlassen. In diesem Zeitraum werden in Serbien Tageshöchstwerte von erträglicheren 30 bis 35 Grad erwartet. Der RHMZ warnt jedoch, dass dies nicht das Ende der Hitzewelle bedeutet. Nach dem 13. August wird erneut ein rascher Temperaturanstieg und die Fortsetzung extremer Hitze erwartet, was bestätigt, dass das Ende dieser sommerlichen Hölle noch nicht in Sicht ist.
Roter Alarm für die Gesundheit der Bevölkerung
Die lange Periode sehr hoher Temperaturen führt zu einer Akkumulation von Hitzestress, was das Gesundheitsrisiko erheblich erhöht. Die größten Gefahren sind Hitzschlag, Sonnenstich und Dehydrierung. Die am stärksten gefährdeten Bevölkerungsgruppen sind Kinder und ältere Menschen, chronisch Kranke und Schwangere sowie Menschen, die im Freien arbeiten oder sich dort aufhalten.
Experten empfehlen, direkte Sonneneinstrahlung im Zeitraum von 10 bis 17 Uhr zu vermeiden, wenn Temperaturen und UV-Strahlung am höchsten sind. Es wird geraten, regelmäßig große Mengen Wasser zu trinken und sich, wann immer möglich, in klimatisierten Räumen aufzuhalten. In dicht bebauten städtischen Gebieten wird die Hitzebelastung durch die Erwärmung von Asphalt, Beton und anderen künstlichen Oberflächen zusätzlich verstärkt.