Pelješac-Brücke geht 50 Monate nach Eröffnung aufgrund von Rissen an den Pylonen in die Sanierung
Hrvatske ceste kündigen Baubeginn für Oktober 2026 an, Risse bis zu sechs Zentimeter Tiefe drohen Korrosion der Bewehrung
Hrvatske ceste kündigen Baubeginn für Oktober 2026 an, Risse bis zu sechs Zentimeter Tiefe drohen Korrosion der Bewehrung
Nur fünfzig Monate nach der feierlichen Eröffnung wird die Pelješac-Brücke einer umfassenden Sanierung unterzogen. Wie OG Portal und Dubrovniknet unter Berufung auf Informationen von Hrvatske ceste und der Zeitung Jutarnji list erfahren, soll im Oktober 2026 mit der Beseitigung der festgestellten Mängel an diesem wichtigen kroatischen Infrastrukturbauwerk begonnen werden. Das Problem betrifft ein Netz von Rissen, die in der Betonoberfläche der Pylone aufgetreten sind.
Laut Quellen aus dem Umfeld von Hrvatske ceste handelt es sich um Risse mit Tiefen zwischen 3,5 und 6 Zentimetern. In einigen dieser Risse wurde bereits Feuchtigkeit und Wasser festgestellt. Die Betonschicht, die die Hauptbewehrung der Pylone schützt, die sogenannte Schutzschicht, ist zwischen 3,5 und 7 Zentimetern dick. Die Sanierung gilt als notwendig, da sonst das Eindringen von Wasser und Salz im Laufe der Zeit Korrosion der Bewehrung verursachen könnte, was die Standsicherheit der Konstruktion gefährden würde.
Hrvatske ceste als Betreiber der Brücke planen den Baubeginn für Oktober 2026. Ziel der Sanierung ist nicht nur der Schutz der Bewehrung vor Korrosion, sondern auch die Verhinderung eines möglichen Ablösens von Betonstücken und deren Herabfallen auf die Fahrbahn, was die Verkehrssicherheit gefährden könnte. Die Brücke wurde am 26. Juli 2022 für den Verkehr freigegeben.