Am Sonntagmorgen in Trešnjevka verursachte ein 23-Jähriger einen Verkehrsunfall, als er unter Alkoholeinfluss fuhr, woraufhin gegen ihn ein Ordnungswidrigkeitenverfahren vor dem Amtsgericht für Ordnungswidrigkeiten in Zagreb eingeleitet wurde. Laut dem Bericht der Polizeidirektion Zagreb steuerte der junge Mann einen Pkw mit 1,46 Promille Alkohol im Blut, als er gegen 5:10 Uhr auf der Savska cesta die Kontrolle über das Fahrzeug verlor.
Als er sich der Zone mit vorübergehender Verkehrsregelung näherte, passierte der 23-Jährige das Verkehrszeichen für die Umleitung. Anstatt weiter auf der Fahrspur zu fahren, die für geradeaus und rechts vorgesehen war, wechselte er auf die Spur, die für öffentliche Verkehrsmittel reserviert ist. Aufgrund einer den Straßenverhältnissen nicht angepassten Geschwindigkeit konnte er nicht rechtzeitig anhalten und fuhr mit dem Auto in den Graben auf der Fahrbahn, also in den aufgerissenen Bereich neben den Straßenbahngleisen.
Festnahme und Gewahrsam bis zur Ausnüchterung
Bei dem Unfall wurde glücklicherweise niemand verletzt, es entstand lediglich Sachschaden. Nach dem Unfall wurde der Fahrer sofort festgenommen und in einem speziellen Raum festgehalten, bis die Alkoholwirkung nachließ. Nach seiner Ausnüchterung wurde er dem Amtsgericht für Ordnungswidrigkeiten in Zagreb vorgeführt, wo ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen ihn eingeleitet wurde.
Gericht verhängt mildere Strafe als gefordert
Die Polizei forderte im Strafantrag eine Geldstrafe von 2310 Euro und ein zweimonatiges Fahrverbot für Fahrzeuge der Klasse B. Das Amtsgericht für Ordnungswidrigkeiten in Zagreb erklärte den 23-Jährigen für schuldig, verhängte jedoch eine etwas mildere Sanktion. Der Fahrer muss 980 Euro zahlen und erhält ein einmonatiges Fahrverbot für Kraftfahrzeuge der Klasse B.