Der Kommunalbetrieb Vodovod i kanalizacija Rijeka hat am 6. August 2026 einen dringenden Appell an Bürger, Unternehmen und Einrichtungen im weiteren Gebiet von Rijeka gerichtet, reduzieren Sie den täglichen Wasserverbrauch um 10 bis 15 Prozent. Das System steht nämlich unter erheblichem und wachsendem Druck. Obwohl die Wasserversorgung derzeit stabil und das Wasser gesundheitlich unbedenklich ist, zwingen die hydrologischen Indikatoren zu erhöhter Vorsicht.
Der anhaltende Niederschlagsmangel hat die Ergiebigkeit der Quellen verringert. Der Wasserbetrieb besteht daher auf präventiven Einsparungen, durch einfache Änderungen im Alltag, die den Lebensstandard nicht beeinträchtigen und das System erheblich entlasten können.
Duschen statt Baden, Waschmaschine nur voll beladen
Den Bürgern wird eine Reihe konkreter Maßnahmen empfohlen. Kürzeres Duschen statt Baden, Wasserhahn beim Zähneputzen und Rasieren zudrehen sowie Wasch- und Spülmaschinen nur bei voller Beladung nutzen. Zudem wird appelliert, die Hausinstallationen regelmäßig zu überprüfen, um Lecks zu vermeiden. Das Waschen von Autos, Terrassen und Höfen mit Trinkwasser sollte aufgeschoben werden, ebenso wie das Bewässern von Rasenflächen sowie das Befüllen und Nachfüllen von Pools.
Unternehmen werden aufgefordert, ihre Anlagen sofort zu überprüfen und alle Lecks zu reparieren, wasserintensive Prozesse zu verbessern und, wo möglich, Systeme zur Wasserwiederverwendung einzuführen. Touristische Einrichtungen haben spezielle Richtlinien erhalten: Gäste über die Trockenheit informieren, Bewässerung von Grünflächen reduzieren und Außenduschen sowie Wasserhähne sorgfältig nutzen.
Keine Einschränkungen, vorerst
Derzeit gibt es keine offiziellen Einschränkungen. Alle werden gebeten, freiwillig zu sparen, damit die Vorräte bis zum Ende des Sommers ausreichen. Diese präventiven Einsparungen können strengere Regeln vermeiden, falls die schlechten hydrologischen Bedingungen anhalten. Einschränkungen bei der Wassernutzung können gemäß dem Wassergesetz erst eingeführt werden, wenn die verfügbaren Mengen eine sichere Versorgung nicht mehr gewährleisten.
Falls erforderlich, wird die Entscheidung auf der Grundlage von Fachgutachten und Vorschlägen des öffentlichen Wasserversorgungsunternehmens von den zuständigen Institutionen getroffen. Auch die Gespanschaft Primorje-Gorski kotar appelliert an alle Bewohner, Unternehmen und Organisationen, durch verantwortungsvollen und maßvollen Wasserverbrauch zur Erhaltung dieser Ressource beizutragen. Der Kommunalbetrieb Vodovod i kanalizacija Rijeka wird die Quellen weiterhin regelmäßig überwachen und die Gespanschaft, die lokalen Behörden und die Öffentlichkeit rechtzeitig über alle wichtigen Änderungen informieren.