Šibeniker Postgebäude versteigert: Mindestens 2,32 Millionen Euro gefordert
Das Gebäude im engsten Zentrum von Šibenik, an der Kreuzung von Sarajevska und Nazorova, steht seit dem Auszug der Pensionsversicherungsanstalt leer.
Das Gebäude im engsten Zentrum von Šibenik, an der Kreuzung von Sarajevska und Nazorova, steht seit dem Auszug der Pensionsversicherungsanstalt leer.
Die Kroatische Post plant, ihr Gebäude im Zentrum von Šibenik im September 2026 über eine Auktion zu verkaufen. Der Startpreis für dieses geschützte Kulturgut beträgt genau 2.323.070,32 Euro, die Versteigerung wird von der Fina organisiert.
Obwohl Finas Auktionen meist mit Zwangsvollstreckungen in Verbindung gebracht werden, handelt es sich hier nicht um ein solches Verfahren. Die Kroatische Post verkauft die Immobilie, die bereits seit einiger Zeit leer steht, eigenständig. Der letzte Nutzer des Gebäudes war die Pensionsversicherungsanstalt.
Laut den Daten des Fina-Portals hat das Gebäude eine Fläche von 712 Quadratmetern. Zusammen mit dem Gebäude wird auch der Erdgeschossbereich des angrenzenden Objekts mit einer Fläche von 155 Quadratmetern verkauft. Ein detaillierterer Blick in die Dokumentation der Kroatischen Post offenbart die genaue Quadratmeterstruktur: Das Erdgeschoss nimmt 380 Quadratmeter ein, der erste und zweite Stock jeweils 362, und das Dachgeschoss 39 Quadratmeter. Zusätzlich hat das Hofgebäude 169 und der Hof selbst 163 Quadratmeter.
Basierend auf dem Startpreis ergibt sich ein Quadratmeterpreis von mindestens 2679,44 Euro, wobei in diesem Betrag die Mehrwertsteuer nicht enthalten ist.
Obwohl es sich um ein geschütztes Kulturgut an attraktiver Lage handelt, an der Kreuzung der Sarajevska-Straße und der Vladimira-Nazora-Straße in der Nähe des Busbahnhofs, hat die Gespanschaft Šibenik-Knin ihr Vorkaufsrecht nicht ausgeübt. Der Grund ist das Fehlen gesicherter Mittel im Haushalt.
Das Gebäude wurde Ende des neunzehnten Jahrhunderts erbaut und hat im Laufe der Geschichte mehrere Umbauten erfahren: 1936, 1946 und in den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts.
Laut einem 11 Jahre alten Dokument der Kroatischen Post ist die Bausubstanz erhalten, und die Wandverkleidungen sind in relativ gutem Zustand, obwohl stellenweise Risse im Putz und ein degradierter Endanstrich sichtbar sind. Kapillare Feuchtigkeit wurde nicht festgestellt.
Die Bodenbeläge sind teilweise durch das Austrocknen des Parketts beeinträchtigt, aber der Untergrund ist eben und stabil geblieben. Die Innentüren sind abgenutzt, aber noch funktionsfähig. Die Außentüren zeigen Alterserscheinungen in Form von Endanstrich, verzogenen Beschlägen und gerissenen Rahmen, aber die meisten Fenster lassen sich schließen und es besteht keine Gefahr des Herausfallens. Das Dachwerk, einschließlich der Sekundärkonstruktion, ist in gutem Zustand, und es wurden keine fehlenden Dachelemente festgestellt.
In den Ausschreibungsbedingungen schließt die Kroatische Post die Haftung für etwaige Unstimmigkeiten der Daten über Fläche, Kultur oder Zweckbestimmung der Immobilie aus, die sich aus Kataster-, Grundbuch- und anderen Unterlagen ergeben können. Ebenso übernehmen sie keine Verantwortung für mögliche Forderungen Dritter an der Immobilie, die Gegenstand des Kaufvertrags ist.