Es wird die sofortige Abschiebung aller ausländischen Staatsbürger gefordert, die kroatische Polizeibeamte angreifen, und die Polizeigewerkschaft Kroatiens (SPH) besteht auch auf einem obligatorischen Einreiseverbot von mindestens fünf Jahren. Diese Haltung wurde unmittelbar nach den Ereignissen auf der Insel Vir geäußert, wo in der Nacht vom 3. auf den 4. August 2026 zwei Polizisten während einer routinemäßigen Verkehrskontrolle verletzt wurden.
Was geschah auf Vir
Die Staatsanwaltschaft in Zadar berichtete, dass ein Fahrzeug, das von einem 30-jährigen französischen Staatsbürger geführt wurde, angehalten wurde und der Fahrer aufgefordert wurde, auszusteigen. Dieser weigerte sich und leistete bei dem Versuch, ihn festzunehmen, aktiven Widerstand, indem er das Auto abrupt startete. Das Fahrzeug zog die beiden Beamten mehrere Meter mit, woraufhin ein Rad über ihre Füße rollte.
Die Polizisten erlitten leichte Verletzungen, während der Verdächtige festgenommen wurde. Nach der Vernehmung beantragte die zuständige Staatsanwaltschaft beim Bezirksgericht in Zadar Untersuchungshaft.
Forderung nach Null-Toleranz
In einer am 4. August 2026 veröffentlichten Erklärung fordert die SPH die Einführung weitaus strengerer Strafen für Ausländer, die Amtspersonen angreifen. Neben hohen Geldstrafen und der Abschiebung selbst ist die zentrale Forderung der Gewerkschaft ein fünfjähriges Einreiseverbot für Kroatien.
"Sofortige Abschiebung und fünfjähriges Einreiseverbot!", so die SPH gegenüber Dalmacija News.
In ihrer Stellungnahme, die von Jutarnji list zitiert wird, betont die Gewerkschaft weiter:
"Schieben Sie sie aus Kroatien ab."
Sie sind der Ansicht, dass eine solche Maßnahme die Notwendigkeit beseitigen würde, öffentliche Gelder für Untersuchungshaft und Resozialisierungsprogramme für ausländische Straftäter auszugeben, und betonen, dass es eine absolute Null-Toleranz gegenüber Angriffen auf die Polizei geben muss.
Angriff auf die Würde des Staates
Die kroatische Polizeigewerkschaft verurteilte den Vorfall aufs Schärfste und bezeichnete ihn als unzulässige Handlung, die nicht nur einen Angriff auf Polizeibeamte, sondern auch auf die Würde des gesamten Staates darstellt. In ihrer Erklärung heißt es, es sei absolut inakzeptabel, dass ein ausländischer Staatsbürger kroatische Polizisten angreift, die täglich für die Sicherheit aller Bürger verantwortlich sind.