Im jüngsten politischen Schlagabtausch um das drängende Thema der Wasserversorgung in Split hat der Oppositionsrat Skoko Bürgermeister Šuta scharf angegriffen. Der Hauptvorwurf bezieht sich auf die Abwälzung der Schuld für die Wasserprobleme auf die ältesten Mitbürger.
"Seiner Meinung nach sind die Großeltern schuld an den Wasserversorgungsproblemen, die ihre Gärten gießen", zitierte Skoko die Aussage des Bürgermeisters in seinem Beitrag. Skoko ist der Ansicht, dass sich Šuta, anstatt einen Schuldigen unter den Bürgern zu suchen, der Verantwortung für den Zustand der Wasserinfrastruktur stellen sollte.
Sechs Jahre ohne einen Zentimeter neues Netz
Skoko erinnerte dabei an Šutas Amtszeit als Leiter des Unternehmens Vodovod i kanalizacija, wo er sechs Jahre verbrachte. In diesem Zeitraum, so behauptet Skoko, blieb jeglicher Fortschritt beim Ausbau des Netzes aus. "Kein einziger Zentimeter neues Wassernetz in Split, also auch nicht in Žrnovnica", betonte er.
Als Kontrast hob er die Arbeit von Šutas Nachfolger auf dieser Position, Miroslav Delić, hervor. In nur wenigen Monaten nach Amtsantritt habe Delić, so Skoko, Arbeiten an sogar 60 Baustellen gestartet, einschließlich derer in Žrnovnica.
Verlangsamte Arbeiten nach Absetzung des Direktors
Skoko behauptet weiter, dass Šuta nach seinem Amtsantritt als Bürgermeister Delić abgesetzt und Ivica Perić an seiner Stelle eingesetzt habe. Die unmittelbare Folge dieser Personaländerung sei laut seinen Worten eine plötzliche Verlangsamung des Arbeitstempos an der Kläranlage in Žrnovnica gewesen.
"Das Tempo der Arbeiten an der Kläranlage in Žrnovnica verlangsamte sich plötzlich. Dabei hätten sie nur weiterarbeiten müssen an dem, was ihnen das Centar, Ivica Puljak und Miroslav Delić hinterlassen haben", schrieb Skoko und spielte damit auf die politischen Optionen und Personen an, die zuvor dieses Infrastrukturprojekt geleitet hatten.
Seinen kritischen Beitrag schloss er mit einer klaren Botschaft an den Bürgermeister, sich anstatt Kritik an Bürgern, die ihre Gärten gießen, seiner eigenen Verantwortung für den Zustand der Wasserversorgung in der Stadt zu stellen.