US-Präsident Donald Trump erklärte am Dienstag, dem 5. August 2026, dass das Ergebnis der Gespräche mit dem Iran innerhalb von 48 Stunden bekannt sein werde. Gleichzeitig kündigte er an, dass die strategisch wichtige Straße von Hormus "sehr bald" geöffnet werde, und drohte Teheran andernfalls mit einem "harten Schlag".
Gute Nachrichten aus Kalifornien
In einem Interview mit Fox News, das er aus Kalifornien gab, kommentierte Trump den Verlauf der diplomatischen Bemühungen kurz. "Wir führen sehr gute Gespräche", sagte der US-Präsident und fügte hinzu, er glaube, dass der Iran eine Einigung erzielen wolle. Der seit mehr als fünf Monaten andauernde Konflikt setze ihn nicht unter Druck. "Ich habe Zeit", so der republikanische Politiker.
Optimismus zeigte auch US-Finanzminister Scott Bessent. In einem separaten Interview mit CNBC sagte er am Dienstag: "Es besteht die Möglichkeit, dass wir heute oder morgen eine Einigung über die Wiedereröffnung der Meerenge und die Normalisierung erzielen."
Vorläufiger Plan auf dem Tisch
Nach Informationen der Website Axios, die sich auf "Quellen aus der Region" beruft, laufen Verhandlungen über ein vorläufiges 60-Tage-Abkommen. Damit würde der Schiffsverkehr durch die Meerenge, die den Iran und Oman trennt, reguliert. Diese vorläufige Vereinbarung, die bereits am Mittwoch, dem 6. August 2026, bekannt gegeben werden könnte, sieht eine klare Aufteilung der Routen vor: Der gesamte Verkehr, der in die Meerenge einfährt, würde die nördliche Route durch iranische Gewässer nutzen, während auslaufende Schiffe der südlichen Route durch omanische Gewässer folgen würden, und zwar ohne Gebühren.
Während dieser Übergangsphase würde der mittlere Teil der Meerenge von Minen geräumt. Axios warnt jedoch, dass dieser Kompromiss noch nicht endgültig ist.
Spannungen bleiben bestehen
Trotz diplomatischer Signale bleibt die Sicherheitslage vor Ort angespannt. Die britische Seefahrtsbehörde UKMTO meldete am Dienstag, dass ein Schiff in der Region von einem "unbekannten Projektil" getroffen wurde, was bestätigt, wie instabil die Lage weiterhin ist, während man auf das endgültige Ergebnis der Gespräche wartet.