Zadars Nasadi reduzieren die Bewässerung
Wegen Dürre und hoher Temperaturen appelliert Vodovod Zadar an den Wassersparen, Probleme in der Versorgung treten in Zemunik Gornji, Podgradina und Jovići auf.
Wegen Dürre und hoher Temperaturen appelliert Vodovod Zadar an den Wassersparen, Probleme in der Versorgung treten in Zemunik Gornji, Podgradina und Jovići auf.
Hohe Temperaturen und anhaltende Dürre setzen das Wasserversorgungssystem in der Gespanschaft Zadar weiterhin unter Druck. Der Direktor von Vodovod Zadar, Tomislav Matek, berichtete gestern über die Lage vor Ort und betonte, dass es in höher gelegenen Gebieten wie Zemunik Gornji, Podgradina und Jovići zu Versorgungsproblemen kommt. Die Stadt Zadar sei nach seinen Worten derzeit stabil, einschließlich der höheren Zonen.
Matek appellierte erneut an alle Verbraucher, Wasser rational zu nutzen. "Die Wassersparmaßnahme bleibt bis auf Weiteres in Kraft, worüber die Nutzer der Wasserleistungen unverzüglich informiert werden", teilte Vodovod Zadar auf seiner offiziellen Website mit. Sie betonten, dass trotz des Bewusstseins für die Bedeutung der Erhaltung des städtischen Grüns für Umwelt und Tourismus unter den aktuellen Umständen die Aufrechterhaltung der Stabilität des Systems und die Sicherstellung von Trinkwasser für Haushalte, Gesundheitseinrichtungen und andere notwendige Dienste Priorität haben müssen.
Ein besonderer Appell richtete sich auch an das städtische Unternehmen Nasadi, das für die Pflege der Grünflächen zuständig ist, auch sie sollten den Wasserverbrauch bei der Bewässerung reduzieren. Der Direktor von Nasadi, Josip Krnčević, bestätigte gegenüber Antena Zadar, dass sie die Anforderung von Vodovod vollständig berücksichtigen und bereits konkrete Schritte unternommen haben.
"Wir haben die Bewässerung der Grünflächen reduziert, und Bäume bewässern wir ohnehin mit Tankwagen", sagte Krnčević. Er betonte, dass die Sicherstellung von Wasser für Haushalte absolute Priorität habe. "Falls nötig, werden wir weiter reduzieren, aber wir haben keine Probleme damit, denn es ist wichtiger, dass die Haushalte Wasser haben", fügte der Direktor von Nasadi hinzu und zeigte sich bereit für zusätzliche Sparmaßnahmen, solange die Krise andauert.
Vodovod teilte außerdem mit, dass es Probleme mit lokalen Wasserwerken gab, die vorübergehend wegen Schwierigkeiten bei der Chlorung abgeschaltet waren. Die Versorgung in den betroffenen Orten sollte bereits verbessert und in den regulären Rahmen zurückgeführt worden sein, was den Anwohnern Erleichterung bringen sollte.
Meteorologen sagen eine Wetteränderung und einen Rückgang der hohen Temperaturen voraus, was die Situation bald erheblich erleichtern könnte, sowohl bei der Wasserversorgung als auch bei der Pflege des städtischen Grüns, das unter dieser Hitze leidet.