Zwei Verkehrsunfälle innerhalb weniger Stunden, in zwei verschiedenen Städten, Sisak und Pakrac, verbindet derselbe gefährliche Umstand: Am Steuer saßen alkoholisierte Fahrer. Bei dem Zusammenstoß in Sisak wurde ein Kind leicht verletzt.
Die Polizeidirektionen Sisak-Moslavina und Požega-Slawonien berichteten über die Vorfälle, die sich am 6. August 2026 ereigneten. Beide Fälle endeten mit Bußgeldbescheiden, doch einer hinterließ im Gegensatz zum anderen auch körperliche Folgen.
Abbremsen, das teuer wurde
Der erste Unfall ereignete sich gegen 19:30 Uhr in der Galdovačka-Straße in Sisak. Ein 22-jähriger Fahrer, bei dem 0,88 Promille Alkohol im Blut gemessen wurden, steuerte ein Auto mit Kutina-Kennzeichen. Er hielt nicht den erforderlichen Sicherheitsabstand ein.
Dadurch fuhr er auf das Heck des vorausfahrenden Fahrzeugs auf, das in diesem Moment abbremste. Am Steuer dieses Autos, ebenfalls mit Kutina-Kennzeichen, saß eine 41-jährige Fahrerin. Mit ihr im Fahrzeug waren zwei Kinder.
Ein Kind erlitt bei dem Zusammenstoß leichte Verletzungen. Gegen den 22-Jährigen wird ein Bußgeldbescheid erlassen.
Rückwärtsmanöver mit 0,91 Promille
Der zweite Vorfall ereignete sich zur gleichen Zeit, gegen 19:30 Uhr, in Pakrac, an der Kreuzung der Straßen Ljudevit Gaj und König Tomislav. Eine 30-jährige Fahrerin hielt ihr Auto an der Kreuzung an und setzte dann rückwärts.
Bei diesem Manöver stieß sie mit dem Heck ihres Fahrzeugs gegen die Front eines Autos, das von einem 23-Jährigen gefahren wurde. Bei ihr wurden 0,91 Promille Alkohol gemessen. Bei diesem Unfall gab es keine Verletzten, es entstand nur Sachschaden. Auch gegen sie wird ein Bußgeldbescheid wegen Verstoßes gegen das Straßenverkehrsgesetz erlassen.
Reflexe gedämpft, Folgen real
Obwohl sich die Unfälle in verschiedenen Teilen des Landes ereigneten, weisen beide auf das anhaltende Problem des Fahrens unter Alkoholeinfluss hin. Konzentrationen von 0,88 und 0,91 Promille beeinträchtigen die Fahrfähigkeit erheblich, sie verlängern die Reaktionszeit und beeinträchtigen die Einschätzung der Verkehrssituation.
In Sisak zeigte sich dies als besonders gefährlich. Die verletzten waren die verletzlichsten Verkehrsteilnehmer, Kinder.