Der 18-jährige Nationalspieler aus Bosnien und Herzegowina, Kerim Alajbegović, hat in einem Interview mit dem italienischen Sender Sky Sport sein Herz ausgeschüttet und über seine ersten Eindrücke nach seinem Wechsel zu Juventus gesprochen. Das Interview, das am 13. August 2026 von N1 BiH und Klix.ba übertragen wurde, gibt Einblicke, wie der Transfer zustande kam, wer ihm bei der Eingewöhnung am meisten geholfen hat und was er im Trikot des Turiner Spitzenklubs erreichen möchte.
Der junge Fußballer machte keinen Hehl aus seiner Begeisterung, Teil eines der größten italienischen Klubs geworden zu sein, und betonte besonders, dass er die Einladung aus Turin einfach nicht ablehnen konnte. Eine Schlüsselrolle in der gesamten Geschichte um seinen Wechsel spielte der ehemalige Nationalspieler Bosniens und frühere Juventus-Spieler Miralem Pjanić.
Pjanićs Vermittlerrolle
Alajbegović verriet, dass Pjanić in ständigem Kontakt mit seinem Vater und den an der Abwicklung des Deals beteiligten Personen stand und ihm so den Weg des jungen Drachen nach Turin erheblich erleichterte.
"Vor allem war Miralem ein großartiger Spieler und er war auch für den Transfer sehr wichtig", sagte Alajbegović gegenüber Sky Sport und machte damit deutlich, wie viel ihm die Erfahrung und der Rat des älteren Landsmanns in einem entscheidenden Moment seiner Karriere bedeuteten.
Debüt gegen Inter und besonderes Verhältnis zu Yildiz
Seine ersten Minuten im neuen Trikot absolvierte Alajbegović im Spiel gegen Inter, und diesen Moment beschrieb er als etwas ganz Besonderes und Stolzes für seine bisherige Karriere. Obwohl er gerade erst in die neue Umgebung gekommen ist, haben ihm seine Teamkollegen die Eingewöhnung erheblich erleichtert.
Das engste Verhältnis entwickelte er zum türkischen Nationalspieler Kenan Yildiz. Die beiden unterhalten sich täglich auf Deutsch, und Yildiz hilft ihm, sich schneller an das Leben in Turin und die Anforderungen des Klubs zu gewöhnen.
"Kenan ist ein unglaublicher Spieler, und ich verstehe mich wirklich gut mit ihm", betonte Alajbegović.
Erinnerung an Italien und Vorbild Messi
Im Gespräch kam er auch auf Themen der Nationalmannschaft zu sprechen und erinnerte sich an den historischen Triumph von Bosnien und Herzegowina über Italien, der den Drachen die Qualifikation für die Weltmeisterschaft bescherte. Diesen Abend beschrieb er als unvergesslich, und die Feierlichkeiten hätten, wie er sagte, tagelang angedauert.
Was seine fußballerischen Vorbilder betrifft, nannte er ohne Zögern Lionel Messi. Abseits des Platzes führt er, wie er sagt, ein ruhiges Leben und verbringt seine Freizeit am liebsten mit PlayStation, Erholung und Familie.
Auch wenn er keine konkreten Zahlen zu Toren und Vorlagen nennen wollte, machte er deutlich, dass ihn Druck nicht ängstigt, sondern zusätzlich motiviert. "Ich will spielen, Tore erzielen, Vorlagen geben und vor allem der Mannschaft helfen", schloss Alajbegović.