Ballistische Raketen, der Albtraum der Ukraine
Kiew steht vor einem kritischen Mangel an Abfangraketen, während Russland Städte gnadenlos mit schnellen Projektilen angreift, einschließlich nordkoreanischer Raketen.
Kiew steht vor einem kritischen Mangel an Abfangraketen, während Russland Städte gnadenlos mit schnellen Projektilen angreift, einschließlich nordkoreanischer Raketen.
Die Ukraine befindet sich in einer äußerst schwierigen Lage, da ihr die entscheidende Waffe zur Verteidigung ihrer Städte ausgeht, Abfangraketen für ballistische Raketen. Russland nutzt diese Verwundbarkeit nun gnadenlos aus und startet erschreckend schnelle Raketenangriffe, die in Kombination mit anderen Langstreckenschlägen verheerende Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung haben. Obwohl es Kiew in den letzten Monaten gelungen ist, Moskau mit Angriffen auf russische Ölraffinerien und Logistikzentren in der Defensive zu halten, droht der Mangel an Flugabwehrmunition nun, den Kriegsverlauf zu kippen.
Die Komplexität der russischen Strategie zeigte sich bei einem massiven Luftangriff auf die Regionen Kiew und Lwiw in der Nacht zum 30. Juni 2026. Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe feuerte Russland damals vier Seezielflugkörper, neun ballistische Raketen, 61 Marschflugkörper und fast 300 Angriffsdrohnen ab. Doch gerade die ballistischen Raketen sind die Bedrohung, die die ukrainische Führung am meisten beunruhigt.