Claude kann jetzt E-Mails in Ihrem Namen senden, das ändert sich
Anthropic hat die Google-Workspace-Integration erweitert: Der KI-Assistent kann nun Nachrichten in Gmail senden und Dateien in Google Drive verwalten, mit Genehmigungskontrolle.
Anthropic hat die Google-Workspace-Integration erweitert: Der KI-Assistent kann nun Nachrichten in Gmail senden und Dateien in Google Drive verwalten, mit Genehmigungskontrolle.
Anthropic gab am Mittwoch bekannt, dass sein KI-Assistent Claude nun eigenständig E-Mails in Gmail senden und Dateien in Google Drive verwalten kann. Bisher konnte Claude eingehende Post prüfen und Aktionspunkte zusammenfassen, aber nicht auf Nachrichten antworten. Die neue Funktion ändert diese Einschränkung, wie Android Authority berichtet.
Nutzer können Claude bitten, auf eine E-Mail-Kette zu antworten, und die KI verfasst die Antwort und sendet sie. Neben einfachen Antworten kann Claude auch Nachrichten weiterleiten, was die Gmail-Integration zu etwas macht, das eher einem Assistenten ähnelt, der im Posteingang agiert, statt einer künstlichen Intelligenz, die nur Nachrichten zusammenfasst oder Antwortvorschläge schreibt.
In Google Drive kann Claude nun Dateien durchsuchen und abrufen, teilen, verschieben oder löschen, so Android Authority. Die vollständige Liste der erweiterten Funktionen ist auf Claudes Support-Seite verfügbar.
Laut Tportal haben Nutzer weiterhin die Kontrolle darüber, ob Claude vor dem Senden von Nachrichten eine Genehmigung benötigt. Die Genehmigung bleibt standardmäßig aktiviert, und Nutzer können wählen, ob sie die Nachricht vor dem Senden überprüfen oder Claude erlauben möchten, sie automatisch zu senden. Team- und Unternehmensadministratoren können festlegen, ob Mitglieder diese Aktionen ohne erneute Genehmigung zulassen dürfen.
Wichtig ist die Änderung, dass Claude nicht mehr anhalten und auf die manuelle Genehmigung jeder ausgehenden Nachricht warten muss, wenn die entsprechende Einstellung aktiviert ist. Wie Digital Trends schreibt, sind Claudes Gmail-Funktionen derzeit auf kostenpflichtige Abonnements beschränkt, und die Genehmigungseinstellungen variieren je nach Kontotyp.
In einem separaten Beitrag auf X kündigte Anthropic an, dass Claude Cowork jetzt in den mobilen und Web-Apps für alle kostenpflichtigen Pläne verfügbar ist. Nutzer können Cowork jetzt direkt auf ihren Smartphones verfolgen, anstatt sich ausschließlich auf die Claude-Desktop-App zu verlassen.
Das Unternehmen gab außerdem bekannt, dass es das erhöhte wöchentliche Limit für Claude Code um 50 Prozent bis zum 31. August verlängert. Zuvor war angekündigt worden, dass die erhöhten Limits bis zum 19. August für alle Pro-, Max-, Team- und Enterprise-Nutzer gelten würden.