Die Bewohner von Dubrovnik wurden am Dienstagabend kurz nach 21 Uhr durch einen lauten Explosionsknall beunruhigt, der durch die Stadt hallte. Die Polizei reagierte schnell und stellte fest, dass es sich um die Detonation eines stärkeren pyrotechnischen Produkts handelte, das als Böller bekannt ist und das ganze Jahr über verboten ist.
Wie aus dem Bericht der Polizeidirektion Dubrovnik-Neretva hervorgeht, wurde der Böller von einem Kind gezündet, das sich mit einer Gruppe anderer Kinder in der Nähe der Grundschule Montovjerna aufhielt. Die Polizei betont, dass glücklicherweise keines der Kinder verletzt wurde.
Erste Meldungen über die Explosion kamen von Anwohnern aus Čokolina und später aus Gruž, was die Bürger zusätzlich beunruhigte. Die Polizeibeamten begaben sich sofort zum Tatort und entdeckten bald, dass ein Minderjähriger in Begleitung Gleichaltriger den gefährlichen pyrotechnischen Gegenstand gezündet hatte.
Es folgen Informationsgespräche mit den Kindern und ihren Eltern
Da an dem Vorfall Kinder beteiligt sind, wird die Polizei sie in Begleitung ihrer Eltern in die Diensträume laden, um mit ihnen ein Informationsgespräch zu führen.
„Nach den bisher gesammelten Informationen wurde der Böller von einem Kind gezündet, das sich zuvor in Begleitung einer größeren Gruppe anderer Kinder in der Nähe der Grundschule Montovjerna aufgehalten hatte. Zum Glück wurde keines dieser Kinder verletzt. Da an diesem Vorfall Kinder beteiligt sind, werden sie in Begleitung ihrer Eltern in die Polizeidienststelle eingeladen, wo ein Informationsgespräch mit ihnen geführt wird“, so die Polizeidirektion Dubrovnik-Neretva.
Nach der Spurensicherung in der Nähe der Schule fand die Polizei die Beteiligten des Vorfalls, die zusammen mit ihren Eltern zu einem Gespräch in die Polizeidienststelle kommen müssen.
Strafe von 660 bis 1.990 Euro
Für die Verwendung eines Böllers ist eine Geldstrafe von 660 bis 1.990 Euro vorgesehen. Die Polizei appelliert an die Öffentlichkeit, dass Pyrotechnik kein Spielzeug ist und ihre Verwendung zu sehr schweren Verletzungen oder Sachschäden führen kann.
„Auch auf diesem Wege möchten wir die Bürger warnen, dass pyrotechnische Gegenstände kein Spielzeug sind und ihre Verwendung zu schweren Verletzungen oder Sachschäden führen kann“, so die Polizei.