Im Jahr 2025 wurde in der Gespanschaft Dubrovnik-Neretva keine Totgeburt verzeichnet, und drei Säuglinge unter einem Jahr starben, wie aus Daten des Staatlichen Statistikamtes hervorgeht. Die Indikatoren zur Gesundheit von Neugeborenen in dieser Gespanschaft sind damit besser als der kroatische Durchschnitt. Und das trotz der insgesamt ungünstigen demografischen Lage.
Null Totgeburten bei 1.050 Lebendgeburten
Im Jahr 2025 wurden in der Gespanschaft Dubrovnik-Neretva 1.050 Kinder lebend geboren. In diesem Zeitraum wurde kein Fall von Totgeburt registriert. Auf nationaler Ebene lag dieses Verhältnis bei etwa 3,7 pro tausend Geburten insgesamt; es wurden 32.108 Kinder lebend geboren und 120 Totgeburten verzeichnet.
Bei der Säuglingssterblichkeit ergeben drei Todesfälle unter 1.050 Lebendgeborenen eine Rate von etwa 2,9 pro tausend Lebendgeborenen. Der Landesdurchschnitt lag bei etwa 4 pro tausend Lebendgeborenen. In ganz Kroatien starben im Jahr 2025 insgesamt 129 Säuglinge vor Vollendung des ersten Lebensjahres.
Vorsicht bei der Interpretation kleinerer Gebiete
Experten warnen davor, solche Daten mit Vorsicht zu betrachten. In kleineren Gemeinden und Gespanschaften ist die Zahl der Geburten deutlich niedriger als auf Landesebene. Schon ein oder zwei Fälle können einen großen Einfluss auf die Jahresraten haben.
Totgeburten und Säuglingssterblichkeit gehören zu den wichtigsten Maßstäben für die Qualität der Gesundheitsversorgung von Schwangeren, Müttern und Neugeborenen. Ihre Überwachung wird regelmäßig von Gesundheitseinrichtungen und internationalen Organisationen durchgeführt. Zusammen mit den Daten zu Geburten, Sterbefällen und natürlicher Bevölkerungsentwicklung bieten diese Indikatoren eine zusätzliche Perspektive auf den Gesundheits- und Demografiestatus der Bevölkerung.
Natürlicher Rückgang weiterhin vorhanden
Das Gesamtbild der Demografie in der Gespanschaft Dubrovnik-Neretva bleibt ungünstig. Die Zahl der Sterbefälle betrug 1.278, während 1.050 Kinder geboren wurden, was einem natürlichen Rückgang von 228 Personen entspricht. Betrachtet man jedoch die jüngste Bevölkerung, deuten die Daten darauf hin, dass die Gespanschaft im Vergleich zum kroatischen Durchschnitt bessere Ergebnisse erzielt hat.